So bereitet sich die Polizei auf die Brückensperrung vor

Vier Wochen lang wird die Theodor-Heuss-Brücke ab Sonntag gesperrt. Was das für die Polizei in Mainz und Wiesbaden bedeutet.

So bereitet sich die Polizei auf die Brückensperrung vor

Ab Sonntag, 12. Januar, wird die Theodor-Heuss-Brücke für vier Wochen gesperrt (wir berichteten). Auch die Polizei Mainz bereitet sich darauf vor.

Wie Polizeisprecher Matthias Bockius auf Anfrage von Merkurist berichtet, werde am Montagmorgen eine weitere Polizeistreife rund um die Brücke im Einsatz sein. „Diese wird vor allem zur Verkehrsaufklärung eingesetzt“, so Bockius. Wenn nötig, sollen die Beamten aber auch den Verkehr regeln. Außerdem seien Motorradstreifen auf Abruf bereit.

Die Polizei rechnet vor allem an den Auf- und Abfahrten der Weisenauer und der Schiersteiner Brücke mit Verkehrsbehinderungen. „Wir sind aber zuversichtlich, dass sich der Verkehr insgesamt gut regeln lässt“, sagt Bockius. Und was passiert, wenn unwissende Autofahrer doch plötzlich vor der geschlossenen Schranke stehen? Der Polizeisprecher glaubt nicht, dass das passiert. „Es wurde so viel vorab berichtet, ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der das nicht mitbekommen hat. Sollte es dennoch passieren, lotsen die Sicherheitsdienste die Betroffenen wieder heraus. Bei Chaos greift natürlich auch da die Polizei ein.“

Auch das Wiesbadener Straßenverkehrsamt bereitet sich schon seit Wochen auf die bevorstehende Sperrung vor. Ein Schwerpunkt bei der Planung ist der Kasteler Hochkreisel und die Frage, wie die Zufahrt auf die Brücke geregelt wird. Die Verkehrspolizei wird den Kreisel am ersten Tag der Sperrung 24 Stunden lang besetzen. Dabei will sie die Firma unterstützen, die die Zufahrt auf die Brücke über eine Schranke regelt und vor allem eingreifen, wenn Autofahrer über die Sperrung diskutieren wollen. „Die Beamten von der Verkehrspolizei werden den Leuten besonders in der Anfangszeit rigoros klar machen, dass sie nicht über die Brücke fahren können“, erklärt Winnrich Tischel, Leiter des Straßenverkehrsamts. Denn jede Diskussion führe zu mehr Stau.

Außerdem wolle sich die Verkehrspolizei besonders um Verkehrsprobleme in den umliegenden Kasteler Straßen kümmern. Unterstützung bekomme sie dabei vom nahegelegenen 2. Polizeirevier, das bei akuten Verkehrsproblemen in den nächsten vier Wochen schneller vor Ort sei. (pk)

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