Salzbachtalbrücke: Das ist nach der Sprengung geplant

Am kommenden Samstag um 12 Uhr wird die Salzbachtalbrücke gesprengt. Danach sollen die Arbeiten rasch fortgesetzt werden. Das plant die Autobahn Gmbh.

Salzbachtalbrücke: Das ist nach der Sprengung geplant

Die Sprengung der Salzbachtalbrücke steht unmittelbar bevor: Am kommenden Samstag (6. November) soll das Bauwerk kurz nach 12 Uhr Geschichte sein. Und auch nach der Sprengung wird es zügig weitergehen, wie die Autobahn GmbH des Bundes nun mitteilt.

So rücken noch am Samstagnachmittag 15 Kettenbagger sowie drei Radlader und eventuell drei Dumper (motorisierte „Schubkarren“) an, um die gesprengte Betonbrücke zu zerkleinern. 15.000 Tonnen Abbruchmaterial – Beton und Stahl – müssen dabei verarbeitet werden. Insgesamt 25 Arbeiter werden an dem Wochenende im Einsatz sein. Insbesondere die Bereiche der Bahngleise und der Bundesstraße B263 stehen im Fokus.

Die Bevölkerung soll aus Sicherheitsgründen sowohl am Samstag als auch am Sonntag dem Sicherheitsbereich fernbleiben, bittet die Niederlassung West der Autobahn GmbH. Gearbeitet wird von Samstagnachmittag bis Samstagabend 23 Uhr und am Sonntag von 8 bis 20 Uhr. In diesem Zeitraum muss mit Lärm gerechnet werden.

Durch die sich unmittelbar anschließenden Arbeiten sollen die Bahngleise zum Wiesbadener Hauptbahnhof nach Möglichkeit noch vor Weihnachten freigegeben werden. Bis Mitte Dezember dieses Jahres sind im Bereich der restlichen Brücke weitere lärmintensive Arbeiten erforderlich, beispielsweise das Zerkleinern und Verladen von Brückenteilen. Zu rechnen ist mit Lärm im Zeitraum Montag bis Samstag von morgens (etwa 6 Uhr) bis abends (teilweise bis 22 Uhr).

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