Täglich nutzen bis zu 90.000 Fahrzeuge die Schiersteiner Brücke auf der A643, die die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden verbindet. Nach dem teilweisen Neubau des Bauwerks äußern nun einige Autofahrer Sicherheitsbedenken wegen Wasseransammlungen auf der Fahrbahn.
Ein Leser berichtet von „enormen Pfützen“, durch die selbst bei wenig Regen Wasser auf die Gegenfahrbahn gespritzt werde. „Die Gefahr ist definitiv gegeben“, schreibt er und empfindet die Situation als „sehr gefährlich“. Er fragt sich, wer für diese mutmaßlich „schlechte“ Bauweise verantwortlich sei. Ein anderer Nutzer pflichtet ihm bei: „Wieder Mal gepfuscht. Und keiner fühlt sich verantwortlich.“
Autofahrer uneinig über Zustand
Allerdings teilen nicht alle diese Einschätzung. Eine Leserin ruft zur Gelassenheit auf und verweist darauf, dass die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. „Ich sehe das auch, ich sehe aber auch, dass noch nicht alles fertig ist“, kommentiert sie. Man solle abwarten, bis die Brücke inklusive aller Zu- und Abfahrten wie der nach Mainz-Mombach endgültig fertiggestellt ist.
Die ursprüngliche Schiersteiner Brücke stammt aus den 1960er-Jahren. Seit rund 13 Jahren wird an dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt gebaut, wie ein Leser anmerkt. Zur Sorge um die mutmaßliche Pfützenbildung äußert sich nun auch die Autobahn GmbH.
Autobahn GmbH sieht keine Probleme
Auf Anfrage von Merkurist teilt die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes mit, dass sie die Bedenken nicht teilt. „Auf der 'neuen' Brücke haben wir aktuell keine Probleme mit Pfützenbildung“, heißt es in der Stellungnahme.
Die Autobahnmeisterei kontrolliere die Strecken regelmäßig, um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Ziel sei es, „Gefahrenquellen auf Autobahnen frühzeitig zu erkennen, abzusichern und zu beseitigen.“