Wegen Schäden an einer Behelfsbrücke ist die A643 in Fahrtrichtung Frankfurt am Mittwoch (23. September) kurzfristig gesperrt worden (wir berichteten). Die Sperrung führt aktuell zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Rheinbrücke Schierstein und dem Autobahnkreuz Schierstein. Für die Sperrung und die Reparatur der Schäden ist die Autobahn GmbH des Bundes zuständig. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Laut der Stadtverwaltung Wiesbaden liegen von der Autobahn GmbH noch keine belastbaren Angaben vor.
Besonders betroffen von der Sperrung ist der Stadtteil Biebrich. Der Verkehr aus Mainz wird an der Anschlussstelle Wiesbaden-Äppelallee abgeleitet und belaste die ohnehin stark befahrenen Straßen dort erheblich. Eine Durchfahrt über die Rheinbrücke in Richtung Wiesbadener Innenstadt ist aktuell nicht möglich.
Stadt arbeitet „mit Hochdruck“ an Lösungen
Wie die Stadt mitteilt, hat Verkehrsdezernent Marc Dahlen (CDU) ein Team aus Straßenverkehrsbehörde, Ordnungspolizei und weiteren Fachleuten zusammengestellt. Dieses soll die Auswirkungen auf das Wiesbadener Stadtgebiet begrenzen und den Verkehr steuern. Die Stadt arbeite mit Hochdruck daran, dass sich die Verkehrsprobleme nicht weiter in die Innenstadt ausbreiten. Eine großräumige Umleitung über den Mainzer Ring werde derzeit vorbereitet.
Um den bevorstehenden Feierabendverkehr zu entlasten, leitet die Stadtpolizei den Verkehr aktuell an den beiden Knotenpunkten Tannhäuserstraße und Herzogsplatz auf die Autobahn A66 Richtung Frankfurt um.
„Die Leidtragenden dieser kurzfristig notwendigen Sperrung sind einmal mehr die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener. Wir können die Ursache nicht selbst beheben, setzen aber alles daran, die Folgen für unsere Stadt so gering wie möglich zu halten und den Verkehr schnellstmöglich zu ordnen“, sagt Dahlen. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer, den Bereich weiträumig zu umfahren und, wenn möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.