Mieten in Wiesbaden steigen immer weiter an

80 deutsche Großstädte im Vergleich

Mieten in Wiesbaden steigen immer weiter an

Die Mieten in Wiesbaden sind in den vergangenen Jahren noch einmal angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Immobilienportals „immowelt“, für das 80 deutsche Großstädte einem 5-Jahres-Vergleich unterzogen wurden.

Demnach kletterten die Mieten in Wiesbaden in diesem Zeitraum um acht Prozent – durchschnittlich von 9,90 Euro pro Quadratmeter (2016) auf zuletzt 10,70 Euro (2021). In Mainz stiegen die Mieten im selben Zeitraum dagegen um 24 Prozent. Lag der Preis pro Quadratmeter 2016 dort noch bei zehn Euro, sind es aktuell 12,10 Euro. Den stärksten Anstieg aller untersuchten Großstädte weist Berlin auf. Im Jahr 2016 betrugen die Angebotsmieten im Median noch neun Euro. Aktuell müssen Mieter über alle Wohnungstypen und Baujahre hinweg mit Mieten von 12,80 Euro pro Quadratmeter rechnen, was einen Anstieg von 42 Prozent entspricht.

Deutlich weniger stark angestiegen sind dagegen die Mieten in Frankfurt (+ 16 Prozent) und in München (+24 Prozent). Allerdings müssen Mieter in Frankfurt aktuell 14,50 Euro pro Quadratmeter zahlen, während in München durchschnittlich 19,20 Euro fällig sind. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt weiterhin die Stadt mit den höchsten Mietpreisen in Deutschland, wenngleich der Anstieg in den letzten Jahren moderater ausfiel im Vergleich zu vielen anderen Großstädten.

Hintergrund

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils in den Monaten Januar bis Juni 2016 und 2021 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung der auf immowelt.de inserierten Immobilien.

Die gesamte Analyse gibt es hier.

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