SV Wehen Wiesbaden vor Heimspiel gegen MSV Duisburg

Der SV Wehen Wiesbaden empfängt am Samstag den MSV Duisburg. Trainer Daniel Scherning erklärt, warum die Schlussminuten entscheidend sein könnten und warnt vor der physischen Stärke des Gegners.

SV Wehen Wiesbaden vor Heimspiel gegen MSV Duisburg

Am Samstagnachmittag (14. Februar, 14 Uhr) trifft der SV Wehen Wiesbaden in der heimischen BRITA-Arena auf den MSV Duisburg. Vor dem Duell am 24. Spieltag der 3. Liga spricht SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning über die Stärken seiner Mannschaft und den kommenden Gegner aus Nordrhein-Westfalen.

Scherning zollt dem Aufsteiger Respekt. „Duisburg ist ein starker Aufsteiger“, so der Trainer. Er beschreibt den MSV als eine physisch starke Mannschaft, die ein Spiel über ihre Körperlichkeit dominieren könne und bei Standardsituationen sehr gefährlich sei. Zudem würden die Duisburger von vielen Fans und einer großen Euphorie begleitet. „Deshalb erwartet uns gerade in puncto Körperlichkeit und Galligkeit eine große Aufgabe“, betont Scherning. Es sei eine „Herausforderung, auf die wir uns freuen.“

Die Stärke der Schlussphase

Eine besondere Stärke des SVWW in den vergangenen Wochen war die Durchschlagskraft in den letzten Minuten eines Spiels. „Wir haben in den letzten acht Spielen neun Tore ab der 70. Minute geschossen und dadurch Spiele für uns entscheiden können“, erklärt der Cheftrainer. Als Gründe dafür nennt er die gute körperliche Verfassung des Teams, den Glauben an die eigene Stärke und die wichtigen Impulse durch Einwechselspieler.

Diese hätten einen großen Einfluss auf das Spiel und seien an vielen Toren beteiligt gewesen. Wichtig sei, dass die Spieler „im Kopf bereit sind, eingewechselt zu werden und das richtige Mindset haben“, so Scherning.

Duell in den Strafräumen erwartet

Für die Partie am Samstag erwartet der Trainer, dass sein Team in allen Phasen eine Topleistung abrufen muss, um zu gewinnen. Duisburg sei sehr variabel, habe mit Lex Tyger Lobinger einen gefährlichen Stürmer in der Box sowie gute Distanzschützen. Der Kader sei im Winter zudem mit Topspielern verstärkt worden, was die Ambitionen des Vereins zeige. Im Training habe man sich daher verstärkt auf Umschaltmomente konzentriert.

Personell kann der SVWW wieder auf David Suarez zurückgreifen, der eine Option für den Spieltagskader darstellt. Weiterhin fehlen werden hingegen Simon Stehle, Orestis Kiomourtzoglou und Torhüter Florian Stritzel.