Am Wochenende ist in Biebrich Höfefest

In 24 Biebricher Höfen gibt es am Wochenende Bars, Konzerte und Ausstellungen. Beim 38. Höfefest werden außerdem Kutsch- und Draisinenfahrten angeboten.

Am Wochenende ist in Biebrich Höfefest

Von Freitag bis Sonntag öffnen in Biebrich wieder Familien und Geschäfte ihre Höfe für Besucher. Insgesamt 24 Häuser nehmen an der 38. Auflage des „Höfefests“ teil und bauen Bühnen, Bars und andere Attraktionen in ihren Gärten auf.

Programm in 24 Locations

Damit Besucher die einzelnen Veranstaltungsspots finden, zeigen orangefarbene Fahnen die Eingänge zu den Höfen an, in denen bei freiem Eintritt Konzerte, Ausstellungen und Flohmärkte stattfinden. Weil die wenigsten Besucher an einem Ort bleiben, haben sich die Veranstalter in diesem Jahr eine Schnitzeljagd einfallen lassen: Wer genügend Stempel aus verschiedenen Höfen sammelt, hat die Chance auf tolle Gewinne am Ende des Festes.

Dabei öffnen viele Locations schon am Freitagnachmittag ihre Türen. So gibt es im Eventbungalow in der Hagenauer Straße 35 schon ab 14 Uhr Programm. Am Nachmittag soll zudem ein Flohmarkt mit Livemusik folgen. Im Kulturclub in der Armenruhstraße 23 gibt es am Freitag und am Samstag zu Livebands Flammkuchen aus dem Holzofen, vier Rockkonzerte an einem Tag gibt es am Samstag bei Familie Cleeve in der Straße „Am Schlosspark“.

Bei der Elterninitiative Rübe startet der Samstag schon um 11 Uhr mit einem Kindersachenflohmarkt, im Anschluss werden Kinderschminken und Glücksrad angeboten. Wenige Meter weiter stellt die Freiwillige Feuerwehr in der Wilhelm-Tropp-Straße ab 14 Uhr ihre Fahrzeuge aus, am Nachmittag gibt es Schauübungen.

Besondere Verkehrsmittel

Die langen Wege zwischen Biebricher Allee und Rheinufer können Besucher am Samstag bequem zu Pferd zurücklegen. Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr fahren zwei Kutschen vom Casselmann Hof in der Biebricher Allee 138 über die Gibb bis zur Mainstraße und nehmen Festbesucher kostenlos mit.

Außerdem werden beim Landesdenkmal Fahrten auf einer historischen Draisine angeboten. Die Schienenstrecke in der Nähe der Sektkellerei Henkell lag 36 Jahre lang im Verborgenen. Der Verein der Nassauischen Touristikbahn konnte sie pünktlich zum Höfefest freilegen.

Das gesamte Festprogramm verteilt sich auf insgesamt 24 Veranstaltungsorte. Los geht es am Freitagnachmittag, die letzten Höfe schließen am Sonntagabend. Zur Orientierung werden Karten und Wegweiser im gesamten Stadtteil aufgestellt, so dass die Besucher immer einen Überblick darüber haben, welche Höfe an welchen Tagen öffnen. Das komplette Programm gibt es online. (ts)

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