SVWW so gut wie abgestiegen

Der SVWW ist nach der Niederlage am Wochenende gegen Darmstadt so gut wie abgestiegen. Wir verraten Euch, was passieren muss, damit die Wehen Wiesbadener trotzdem noch die Klasse halten.

SVWW so gut wie abgestiegen

Wunder gibt es immer wieder. Auch der Drittliga-Klassenerhalt des SV Wehen Wiesbaden in der Saison 2016/2017 glich einem solchen. Aber dafür, dass der Verein auch in der nächsten Saison in der 2. Liga spielt, bräuchte es schon ein ziemlich dickes Wunder.

Die Ausgangslage

Der SV Wehen Wiesbaden steht derzeit mit 31 Punkten auf dem 17. Platz und wäre damit als Vorletzter direkt abgestiegen. Drei Punkte trennen den SVWW vom Relegationsplatz 16, auf dem der Karlsruher SC vor dem letzten Spieltag steht. Ebenso dünn ist aber auch der Vorsprung nach unten, denn Dynamo Dresden kommt ebenfalls auf 31 Punkte, hat aber die schlechtere Tordifferenz. Vor dem letzten Spieltag in der 2. Bundesliga ist also — zumindest theoretisch — noch alles offen.

Die Tordifferenz ist es auch, die über Relegation oder Abstieg für den SVWW entscheidend werden kann. Natürlich vorausgesetzt, man selbst gewinnt und der KSC verliert. Zehn Tore trennen die beiden Teams voneinander.

Was muss passieren?

Zunächst einmal muss der SVWW am Sonntag sein Heimspiel gegen den FC St. Pauli gewinnen. Gelingt ihnen das, sind sie außerdem auf Schützenhilfe aus Fürth angewiesen. Denn dort wird der KSC zur selben Zeit zu Gast sein. Aufgrund der Tabellensituation wären beide Fälle möglich und nicht unrealistisch.

Weniger wahrscheinlich ist es jedoch, dass das Torverhältnis am Ende für die Wehen Wiesbadener sprechen wird. Um am KSC vorbeizuziehen und sich auf den Relegationsplatz zu retten, müssen zehn Tore ausgeglichen werden. Mögliche Kombinationen wie ein 5:0-Sieg der Wiesbadener und eine 0:5-Niederlage der Karlsruher klingen äußerst unwahrscheinlich. Aber wie gesagt: Wunder gibt es immer wieder.

Im schlimmsten aller Fälle könnte der SVWW den Zweitliga-Abschied sogar noch als letztplatzierter Verein erleben. Wenn Dynamo Dresden gegen Osnabrück gewinnt und Wehen Wiesbaden gegen St. Pauli verliert, sind die beiden Mannschaften punktgleich. Auch hier entscheidet das Torverhältnis. Und das fällt mit einem Unterschied von vier Treffern deutlich knapper aus.

Alle Begegnungen am letzten Spieltag in der 2. Fußball Bundesliga laufen am Sonntag, 28. Juni, parallel. Anpfiff ist um 15:30 Uhr. (df)

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