Wann der neue Sportpark Rheinhöhe in Wiesbaden eröffnen soll

Beim neuen Sportpark Rheinhöhe in Wiesbaden wurde Richtfest gefeiert. Das 153-Millionen-Euro-Projekt soll bis Ende 2028 eröffnen und Schwimmen, Eissport und Wellness vereinen.

Wann der neue Sportpark Rheinhöhe in Wiesbaden eröffnen soll

Der Bau des Sportparks Rheinhöhe in Wiesbaden schreitet voran: Am Dienstag (20. Oktober) haben die Landeshauptstadt, der Bäderbetrieb mattiaqua und die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG das Richtfest gefeiert.

Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme soll der Sportpark am Konrad-Adenauer-Ring bis Ende 2028 eröffnen. Die Gesamtkosten des Projekts liegen laut Stadt im geplanten Rahmen von 153 Millionen Euro netto. Der Neubau ersetzt künftig das Freizeitbad in der Mainzer Straße und die Henkell-Kunsteisbahn.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sagte: „Mit dem Richtfest wird sichtbar, worauf sich die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener freuen können: auf einen Sportpark, der Raum für Bewegung, Begegnung und Erholung schafft. Hier investieren wir in die Lebensqualität unserer Stadt und in Angebote, von denen Schulen, Vereine und Familien langfristig profitieren.“ Schwimmbäder seien Teil der Daseinsvorsorge.

Auch Sportdezernentin Daniela Georgi freute sich über die Baufortschritte. Der Sportpark werde „die Vielfalt des Sports in Wiesbaden sowie den Stand als Sportstadt stärken und neue Möglichkeiten für Vereine, Schulen und Freizeitsportler schaffen“.

Schwimmbad, Eisbahn und nachhaltiges Konzept

Das neue Freizeitbad wird unter anderem ein 50-Meter-Schwimmbecken, ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden und einen Nichtschwimmerbereich bieten. Die Eissporthalle soll außerhalb der Eissaison auch für Rollsport genutzt werden können. Ein gemeinsames Foyer verbindet die Bereiche Schwimmbad, Eissporthalle und den Sauna- und Wellnessbereich.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger betonte den nachhaltigen Ansatz des Projekts: „Das ganze Konzept des Sportparks ist nachhaltig, von der intelligenten Nutzung des Tageslichts über energieeffiziente Technik bis hin zur naturnahen Gestaltung der Außenanlagen.“ So verfügt der Bau über ein Holztragwerk, Photovoltaikanlagen und begrünte Dachflächen.

Thomas Baum, Betriebsleiter von mattiaqua, freut sich darauf, den Sportpark „mit Leben zu füllen“. „Ob beim ersten Schwimmkurs, beim Vereinstraining, auf dem Eis oder beim Saunabesuch: Hier entstehen viele Möglichkeiten, aktiv zu sein und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.“