Ein Waldbrand zwischen Bad Schwalbach-Hettenhain und Taunusstein-Seitzenhahn beschäftigt seit etwa 13:20 Uhr die Einsatzkräfte. Das meldet die Polizei.
Gegen 13:20 Uhr wurde eine Rauchentwicklung in dem Waldstück gemeldet. Da die Brandstelle tief im Wald lag, brauchten die alarmierten Kräfte rund 30 Minuten, um das Feuer zu finden und zu erreichen. Laut den Behörden besteht derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung, da die brennenden Flächen weit von Siedlungen entfernt sind.
Bei ihrem Eintreffen sahen die Einsatzkräfte, dass ein Fichtenbestand bis in die Baumkronen in Flammen stand. Der Wind fachte das Feuer zusätzlich an und sorgte für eine sehr schnelle Ausbreitung. Nach aktuellem Stand ist eine Waldfläche von über 20.000 Quadratmetern betroffen.
Umstürzende Bäume gefährden Einsatzkräfte
Der größte Brandherd konnte inzwischen weitgehend eingedämmt und eine weitere flächige Ausbreitung gestoppt werden. Als unter Kontrolle gilt der Brand jedoch noch nicht. Durch Wind und Funkenflug entstanden immer wieder neue, kleinere Brandherde, sogenannte Spotfeuer. Das betroffene Gebiet wird daher fortlaufend mit Drohnen überwacht.
Eine besondere Herausforderung für die Löscharbeiten stellen die durch das Feuer geschädigten Fichten dar. Die Bäume können plötzlich umstürzen und die Einsatzkräfte am Boden gefährden. Aus diesem Grund können in dem Bereich aktuell keine Löschhubschrauber eingesetzt werden und die Arbeiten müssen mit höchster Vorsicht erfolgen.
Insgesamt sind rund 150 Einsatzkräfte aus dem gesamten Rheingau-Taunus-Kreis und aus Wiesbaden vor Ort. Die hohen Temperaturen und die körperlich anstrengende Arbeit erfordern weiterhin eine große Anzahl an Personal. Während des Einsatzes wurde eine Einsatzkraft leicht verletzt.
Die Behörden fordern dazu auf, den betroffenen Waldbereich unbedingt zu meiden. Straßen und Zufahrtswege müssen für die Einsatzfahrzeuge freigehalten werden. Die Löscharbeiten dauern am
Abend an.