In den Sommerferien 2026 wird die B9 zwischen Nierstein und Oppenheim für drei Wochen abschnittsweise voll gesperrt. Das kündigt der Landesbetrieb Mobilität an. Grund ist eine Erneuerung der Fahrbahn.
Auf einer Länge von 2160 Metern soll der Fahrbahnbelag der B9 zwischen der südlichen Zufahrt der Fähre Nierstein und der Einmündung Oppenheim-Süd erneuert werden. Laut Landesbetrieb weist die Straße in diesem Bereich starke Schäden wie Verdrückungen, Unebenheiten und Risse auf. Die Arbeiten sollen in vier Bauabschnitten stattfinden. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.
Arbeiten an Leitungen und genauer Zeitplan
Zusätzlich zur Fahrbahnerneuerung werden auch Trinkwasser- und Entsorgungsleitungen erneuert. Die ersten Arbeiten beginnen am Montag, den 29. Juni 2026, mit der Erneuerung einer Trinkwasserleitung in Höhe des Kanu-Clubs in Nierstein. Dafür wird die Ein- und Ausfahrt der Fährstraße für zwei Wochen gesperrt und der Verkehr auf der B9 mit einer Ampel geregelt.
Die Vollsperrungen starten dann am Wochenende des 10. Juli 2026. Ab Sonntag, den 12. Juli, beginnen die Hauptarbeiten an drei Baufeldern gleichzeitig. Die Bauzeit der einzelnen Abschnitte variiert zwischen drei Tagen und drei Wochen.
Umleitungen und Halteverbote
Die Vollsperrungen sind laut Landesbetrieb aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeits- und Verkehrssicherheit unvermeidbar. Der Durchgangsverkehr, der auf diesem Abschnitt rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag beträgt, wird großräumig über die Autobahnen A61 und A63 umgeleitet.
Da auf den regionalen Straßen mit mehr Verkehr gerechnet wird, sollen in den betroffenen Gemeinden zeitlich befristete Halteverbote eingerichtet werden. Erste Gespräche mit den Städten Oppenheim und Nierstein, der Verbandsgemeinde Rhein-Selz sowie Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei seien bereits angelaufen.