Schlechter Baugrund: Umbau des Paternusbads in Worms wird neu geplant

Unerwartete Probleme mit dem Baugrund erfordern eine Planänderung beim Paternusbad in Worms.

Schlechter Baugrund: Umbau des Paternusbads in Worms wird neu geplant

Die Pläne für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung des Freibads Paternusbad in Worms müssen angepasst werden. Grund sind unvorhergesehene Probleme mit dem Baugrund, wie die Stadt Worms mitteilt.

Aktuelle Untersuchungen des Baugrunds haben ergeben, dass der Boden im Bereich des bestehenden Schwimmerbeckens in tieferen Schichten nicht ausreichend tragfähig ist. Nach der Prüfung verschiedener technischer Lösungen fiel die Entscheidung, die Becken leicht versetzt und spiegelbildlich neu anzuordnen. So können stabilere Bodenverhältnisse genutzt werden.

Ein Teil des bisherigen Schwimmerbeckens wird dafür zurückgebaut und die Fläche verfüllt. Dort soll künftig eine zusätzliche Liegewiese entstehen. Durch diese Variante werden kostenintensive Maßnahmen zur Bodenverbesserung vermieden.

Neuer Familienbereich und moderne Ausstattung

Geplant sind weiterhin ein wettkampftaugliches 25-Meter-Mehrzweckbecken, eine Breitwellenrutsche mit separatem Auffangbecken und ein Planschbereich mit Wasserspielen. Auch ein barrierefreier Zugang zum Wasser ist vorgesehen. Die bisherige Tribüne wird durch erhöhte Aufenthaltsdecks am Beckenrand ersetzt. Es entsteht ein zentraler Familienbereich, der die verschiedenen Zonen miteinander verbindet. Zusätzliche Schattenplätze und eine „Familienwiese“ mit Spielgeräten sollen die Attraktivität steigern.

Wie der Wormser Beigeordnete Timo Horst sagt, reagiere man mit der angepassten Planung auf die geologischen Gegebenheiten und schaffen zugleich ein modernes, zukunftsfähiges Freibad. Unser Ziel ist es, den Gästen im Sommer 2028 ein qualitativ hochwertiges und familienfreundliches Angebot zu bieten, das den Standort langfristig stärkt.“