Oppenheim für Projekt zur Fußgängerfreundlichkeit ausgewählt

Oppenheim nimmt am „Fußverkehrs-Check 2026“ teil. Gemeinsam mit Bürgern sollen die Wege in der Stadt analysiert und verbessert werden.

Oppenheim für Projekt zur Fußgängerfreundlichkeit ausgewählt

Oppenheim ist eine von zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die für die Teilnahme am „Fußverkehrs-Check 2026“ ausgewählt wurde. Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mitgeteilt. Ziel des landesweiten Projekts ist es, die Bedingungen für Fußgänger vor Ort zu verbessern.

Unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ sollen die Wege in Oppenheim systematisch analysiert werden. Gemeinsam mit Bürgern, Politik und Verwaltung sollen dann konkrete Verbesserungen für sichere, attraktive und barrierefreie Fußwege entwickelt werden.

Bürgerbeteiligung für attraktivere Innenstadt

Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther erklärte bei der Bekanntgabe, dass die Fußverkehrs-Checks ein „niederschwelliges Angebot“ seien, um Innenstädte und Dorfzentren attraktiv zu gestalten. „Das erhöht die Aufenthaltsqualität und auch die Aufenthaltsdauer, wodurch die Innenstädte und Zentren belebt werden, wovon auch der Handel, die Cafés und Restaurants sowie Tourismus und Kultur profitieren“, so die Staatssekretärin.

Die Teilnahmeurkunde wurde bereits am Montag (16. März) überreicht. Oppenheims Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg zeigte sich erfreut über die Auswahl. „Wo man sich als Fußgänger wohl fühlt, hält man sich auch gerne auf. Das gilt für alle Generationen und ist uns in Oppenheim ein wichtiges Anliegen“, erklärte sie.

Mit der fachlichen Begleitung durch ein Planungsbüro und der Beteiligung der Öffentlichkeit solle nun ein konkreter Maßnahmenkatalog erstellt werden. Rautenberg zog einen Vergleich zum Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept, bei dem man ähnlich vorgegangen sei.