Nach ihrer Sanierung ist die K18 in der Ortsdurchfahrt von Wackernheim am Montag, 24. November, wieder für den Verkehr freigegeben worden. Das meldet das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.
Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP) betonte die besonderen Bedingungen in dem Ort: „Wackernheim hat den Charakter einer typisch rheinhessischen Gemeinde mit schmalen Straßen und engen Gassen. Die Durchführung von Straßenbaumaßnahmen in gewachsenen Ortschaften ist oftmals kein einfaches Unterfangen – so auch hier in Wackernheim.“ Um Schäden an Gebäuden zu vermeiden, waren im Vorfeld umfangreiche Untersuchungen und Sicherungsmaßnahmen an Hausfundamenten nötig geworden.
„Facelift“ im alten Ortskern
Die Fahrbahn und Gehwege wurden vollständig neu gebaut, Bushaltestellen und Querungen barrierefrei gemacht und alle Anschlussbereiche in der Ortsdurchfahrt saniert. Schmitt wird dazu folgendermaßen zitiert: „Die Ortsdurchfahrt hat ein komplettes Facelift erhalten.“
Die K18 dient als Verbindung zur A61, nach Heidesheim und für den Schülertransport. Laut Schmitt nutzen viele Menschen aus Wackernheim diese Strecke jeden Tag. „Genau deshalb investieren wir hier: damit Busse verlässlich fahren, Wege sicherer werden und der Alltag für die Bürgerinnen und Bürger leichter läuft.“
Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 2 Millionen Euro. Sie wurden gemeinsam getragen vom Landkreis Mainz-Bingen, der Stadt Ingelheim, der Rheinhessischen Energieversorgung und dem Abwasserzweckverband Untere Selz (AVUS).
Das Land förderte den Anteil des Landkreises mit 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von rund 760.000 Euro, also mit 380.000 Euro.