Hubschrauber-Suche nach vermisstem Kind – Anwohner fühlen sich gestört

Kind an Hitzetag mit Fahrrad alleine davongefahren

Hubschrauber-Suche nach vermisstem Kind – Anwohner fühlen sich gestört

Am Donnerstag hat die Polizei Mainz mit einem Hubschrauber nach einem vermissten Kind gesucht – glücklicherweise erfolgreich. Bei einigen Ingelheimern stieß der Hubschrauber-Lärm aber offenbar auf Unverständnis.

Das Kind war am Nachmittag offenbar alleine mit dem Fahrrad zwischen Gau-Algesheim und Ingelheim unterwegs. Es wurde bei der Polizei als vermisst gemeldet, die aufgrund der hohen Temperaturen und „der besonderen Gesamtumstände“ schnell eine intensive Suche startete. Im Einsatz waren mehrere Polizisten am Boden, Diensthundeführer sowie ein Polizeihubschrauber.

Gegen 15:20 Uhr wurde ein Zeuge auf das Kind aufmerksam, brachte es mit dem Polizeihubschrauber und einer möglichen Vermisstensuche in Verbindung und verständigte die Polizei. Ein Streifenteam kümmerte sich kurz darauf um das Kind. Dieses war zu diesem Zeitpunkt bereits zweieinhalb Stunden vermisst und mehrere Kilometer von seinem Ausgansgort entfernt. Es konnte wohlbehalten zurückgebracht werden.

Während der Suche riefen mehrere Ingelheimer bei der Polizei an und beschwerten sich über den lauten Polizeihubschrauber, der insgesamt etwa 40 Minuten im Einsatz war. Die Polizei erklärte den Anrufern den Einsatzgrund – doch die Anrufe blockierten die Telefonleitung womöglich für wichtigere Anfragen.