Ein 60-jähriger Mann aus Nieder-Olm ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat dabei fast 30.000 Euro verloren. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.
Der Mann war nach derzeitigem Ermittlungsstand über die Social-Media-Plattform Facebook auf ein vermeintlich lukratives Angebot für eine Festgeldanlage bei einer Schweizer Bank gestoßen. Nachdem er dort seine Kontaktdaten hinterlassen hatte, kontaktierte ihn eine bislang unbekannte Person per E-Mail und erklärte ihm den angeblichen Ablauf.
Daraufhin überwies der 60-Jährige in mehreren Teilbeträgen insgesamt fast 30.000 Euro auf die ihm genannten Konten. Um den Anschein einer seriösen Abwicklung zu erwecken, erhielt er gefälschte Belege für einzelne Zahlungen und die angebliche Kontoeröffnung.
Misstrauisch wurde der Mann erst, als der vermeintliche Ansprechpartner behauptete, eine weitere Zahlung sei nicht eingegangen. Daraufhin nahm der 60-Jährige selbst Kontakt zu der Bank auf und erfuhr, dass es sich um einen Betrug handelte. Ein Konto auf seinen Namen hatte nie existiert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Das Polizeipräsidium Mainz warnt in diesem Zusammenhang vor solchen Geldanlageangeboten im Internet. Man sollte besonders vorsichtig bei ungewöhnlich hohen Renditeversprechen sein. Die Polizei rät, kein Geld an unbekannte Personen oder Institutionen zu überweisen, ohne sich vorher eigenständig und unabhängig über die Seriosität des Anbieters zu informieren.