Pilze sammeln in Rheinhessen: Forstamt warnt vor Verbot

Die Pilzsaison in Rheinhessen ist gestartet. Doch das Forstamt warnt: In einigen Wäldern ist das Sammeln verboten. Es gibt aber eine Alternative für alle Pilz-Fans.

Pilze sammeln in Rheinhessen: Forstamt warnt vor Verbot

Die Pilzsaison ist in vollem Gange, doch wer in Rheinhessen auf die Suche gehen will, sollte sich vorab informieren. Denn in einigen Wäldern ist das Sammeln streng verboten. Darauf weisen das Forstamt Rheinhessen und das Wald-Naturschutzzentrum Ober-Olm hin.

Konkret betrifft das Verbot den Lennebergwald und den Ober-Olmer Wald. Beide Gebiete sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Dort ist es nicht erlaubt, die Wege zu verlassen und Pflanzen oder Pilze mitzunehmen. Mit dieser Regelung soll die natürliche Ausbreitung der Pilze ohne menschlichen Einfluss sichergestellt werden. Wer sich unsicher ist, welcher Wald unter Naturschutz steht, kann dies im Online-Kartendienst LANIS des Landes nachprüfen.

Ausstellung als Alternative

Trotz der Einschränkungen müssen Pilz-Begeisterte in der Region nicht auf ihr Hobby verzichten. Am Freitag, den 18. Oktober, findet im Wald-Naturschutzzentrum im Ober-Olmer Wald eine Blitzausstellung mit dem Titel „Ab in die Pilze!“ statt.

Von 11:30 bis 17:30 Uhr präsentieren Pilz-Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Mykologie eine große Auswahl an frisch gesammelten Pilzarten. Besucher erhalten Einblicke in die Bestimmung der Pilze, ihre Rolle im Ökosystem sowie ihre kulturelle und medizinische Bedeutung.