Der „Popularis-Tresen“, eine Konzeptskulptur des Künstlers Simon Mullan, ist am Montag offiziell in das Eigentum der Stadt Bingen am Rhein übergegangen. Wie die Stadt Bingen mitteilt, übergab Stifter Kuno Pieroth das Kunstwerk mit einem symbolischen Handschlag an Oberbürgermeister Thomas Feser.
Die Skulptur war bereits bei der 6. Skulpturen-Triennale 2023 am Binger Kulturufer zu sehen und hat nun einen dauerhaften Platz im Park am Mäuseturm gefunden. Der Verbleib wurde mit der Unterstützung vieler Sponsoren ermöglicht. „Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten. Ohne meine Mitarbeitenden, ohne die Sponsoren und ohne das Team der Triennale – insbesondere natürlich ohne dich, lieber Kuno Pieroth – wäre dies nicht möglich gewesen“, so Oberbürgermeister Thomas Feser bei der Übergabe.
„Soziale Skulptur“ als Treffpunkt
Die Arbeit wird vom Künstler als „Soziale Skulptur“ bezeichnet und soll Besucher zum „Verweilen und Kommunizieren“ einladen. Sie soll auch Teil der Bundesgartenschau (BUGA) werden, die 2029 stattfindet. Für den Künstler sei mit der Realisierung im Park am Mäuseturm ein Traum in Erfüllung gegangen: „Der Gedanke, dass Menschen sich am Tresen erfreuen, hier verweilen und in einen sozialen Austausch treten, ist wunderschön“.
Laut Stifter Kuno Pieroth ist der Tresen bereits die zwölfte Skulptur aus der Reihe der Triennale-Kunstwerke, die dauerhaft in Bingen öffentlich zugänglich gemacht wird. Dr. Joachim Kaffanke vom Vorstand der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung ergänzte, dass die über elf Meter lange Skulptur ihren eigentlichen Zweck erst durch die Nutzung als Begegnungspunkt entfalte.