Wormser Pfingstmarkt bekommt geräuscharmes Feuerwerk

Der Pfingstmarkt in Worms bekommt ein neues Feuerwerkskonzept. Es soll leiser, umweltfreundlicher und familienfreundlicher sein.

Wormser Pfingstmarkt bekommt geräuscharmes Feuerwerk

Der diesjährige Pfingstmarkt in Worms wird ein besonderes Feuerwerk bieten, das sich von klassischen Formaten unterscheidet. Wie die Stadt Worms mitteilt, findet es am Freitag, 29. Mai, nach Einbruch der Dunkelheit statt.

Das musikalisch untermalte Feuerwerk ist laut dem Schaustellerverband Worms-Wonnegau e.V. auf eine reduzierte Lautstärke, geringere Umweltbelastung und eine familienfreundliche Gestaltung ausgelegt. „Uns war es wichtig, einen zeitgemäßen Ansatz zu finden, der den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher ebenso gerecht wird wie den berechtigten Anliegen von Anwohnern sowie Tier- und Umweltschutz“, erklärt Markus Rick, Vorsitzender des Schaustellerverbands. „Mit dem geräuscharmen Konzept setzen wir bewusst auf ruhige, visuelle Effekte statt auf laute Knalle. Das ist ein echter Fortschritt.“

Weniger Lärm und Feinstaub

Im Vergleich zu herkömmlichen Feuerwerken wird die Menge an Schwarzpulver stark reduziert. Dadurch sollen laute Explosionen vermieden und stattdessen visuelle Effekte in den Vordergrund gerückt werden. Mit einer Abschusshöhe von rund 45 Metern bleibt das Feuerwerk zudem deutlich unter der eines klassischen Höhenfeuerwerks, das oft über 100 Meter erreicht. Durch die geringere Höhe und die angepasste Materialmenge sollen sowohl Lärm als auch Feinstaub deutlich minimiert werden. Ein ähnliches Konzept wurde bereits bei der Landauer Messe in der Nähe des dortigen Zoos erfolgreich umgesetzt.

Auch die Stadt Worms unterstützt das Vorhaben, nachdem sie alle Unterlagen geprüft hat. „Wir begrüßen die Neuerungen und sehen darin eine gute Möglichkeit, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden“, sagt Bürgermeisterin Stephanie Lohr. „Der Pfingstmarkt ist ein wichtiges Familienfest. Dieses Konzept trägt dazu bei, bewährte Elemente sowie den Erlebnischarakter zu erhalten und gleichzeitig neue, verantwortungsbewusste Wege zu gehen.“