Neues Geschäft in Binger Innenstadt eröffnet

In Bingen hat ein neues Lederwarengeschäft eröffnet. Der Inhaber musste nach der Flutkatastrophe 2021 einen schweren Rückschlag verkraften.

Neues Geschäft in Binger Innenstadt eröffnet

Seit dem 6. November gibt es in Bingen ein neues Fachgeschäft für Lederwaren. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, hat Shamshad Ahmad am Fruchtmarkt 11 sein „Lederhaus“ eröffnet.

Für den Unternehmer sei es bereits das fünfte Geschäft dieser Art. Weitere Läden betreibe er in Ribnitz-Damgarten, Cochem und Rüdesheim. Der Standort in Rüdesheim habe sein Interesse an Bingen geweckt. Ahmads beruflicher Werdegang sei eng mit dem Familienbetrieb verbunden. Seine Eltern hätten in Mecklenburg-Vorpommern eine Fabrik für Ledertaschen erworben, die später zu einer Fabrik für Lederbekleidung umgebaut worden sei, schreibt das Blatt. Er selbst sei zwar Jurist geworden, dann aber vollständig in den Betrieb eingestiegen.

Ein schwerer Einschnitt sei die Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 gewesen. Sein damaliges Geschäft in Bad Neuenahr-Ahrweiler sei dabei so stark beschädigt worden, dass er es nicht habe weiterführen können. Dank der Unterstützung von Anwohnern, der Stadt und des Landes sei die Eröffnung neuer Standorte jedoch möglich gewesen, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Positive Signale für die Binger Innenstadt

Das Sortiment im Binger Lederhaus sei vielfältig und umfasse unter anderem Jacken, Mäntel, Taschen, Hüte und Portemonnaies in verschiedenen Farben. Da die Familie weiterhin die Fabrik in Ribnitz-Damgarten besitze, seien auf Wunsch auch Maßanfertigungen möglich, berichtet das Blatt. Der Inhaber zeige sich hoffnungsvoll für die Zukunft seines Geschäfts in Bingen. Die Lage am Stadteingang sei sehr gut und er hoffe, neben Kunden aus der Region auch Touristen anzusprechen.

Auch von offizieller Seite gibt es Zuspruch. Oberbürgermeister Thomas Feser (CDU) habe erklärt, die Neueröffnung setze ein Zeichen für die Attraktivität der Innenstadt. „Ein solches Geschäft mit einer so umfangreichen und hochwertigen Auswahl ist ein Gewinn für unsere Stadt und ein Magnet für Lederliebhaber aus der Region und darüber hinaus“, wird Feser von der Zeitung zitiert.