Erst Reh gerammt, dann kommt für 31-Jährigen alles noch viel schlimmer

Als die Polizei den Unfall aufnahm, bemerkten die Beamten bei dem 31-Jährigen einen deutlichen Alkoholgeruch.

Erst Reh gerammt, dann kommt für 31-Jährigen alles noch viel schlimmer

Gleich mehrfach Pech hatte ein 31-jähriger Autofahrer am frühen Samstagmorgen nach einem Wildunfall bei Sprendlingen. Das berichtet die Polizei Bingen.

Der Mann war gegen 4:35 Uhr mit seinem Auto auf der L413 von Sankt Johann in Richtung Sprendlingen unterwegs. Plötzlich kreuzte ein Reh die Fahrbahn. Der Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Tier zusammen, wobei sein Wagen erheblich beschädigt wurde.

Als die Polizei den Unfall aufnahm, bemerkten die Beamten bei dem 31-Jährigen einen deutlichen Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von 1,97 Promille. Daraufhin musste der Mann eine Blutprobe abgeben und die Polizei stellte seinen Führerschein sicher.

Doch damit nicht genug: Wie sich herausstellte, hatte das Auto zum Unfallzeitpunkt keinen gültigen Versicherungsschutz. Den Schaden muss der Fahrer nun wohl selbst bezahlen. Ihn erwarten jetzt Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.