Hunderte Verstöße bei Lkw- und Bus-Kontrollen in Rheinland-Pfalz

Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat eine Woche lang Lkw und Busse kontrolliert. Die Beamten stellten dabei Hunderte Verstöße fest.

Hunderte Verstöße bei Lkw- und Bus-Kontrollen in Rheinland-Pfalz

Nach der europaweiten Kontrollwoche „Truck & Bus“ hat die rheinland-pfälzische Polizei eine Bilanz gezogen. Landesweit wurden 982 Fahrzeuge überprüft, wobei die Beamten 399 Verstöße feststellten. Das teilt das Innenministerium mit.

Vom 9. bis zum 15. Februar fanden die intensiven Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs statt. Ziel der Aktion ist es, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Denn übermüdete Fahrer, Fahrzeuge mit technischen Mängeln oder falsche Beladungen können eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Bei den Kontrollen wurde schließlich 52 Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt.

„Schwere Nutzfahrzeuge sind unverzichtbar für unsere Wirtschaft, Halter und Fahrer, tragen aber auch eine besondere Verantwortung für die Sicherheit auf unseren Straßen“, so Innenminister Michael Ebling (SPD). Die Kontrollwoche zeige deutlich, wie wichtig konsequente und europaweit abgestimmte Kontrollen seien.

Die Aktion ist Teil von ROADPOL (European Roads Policing Network), einem Zusammenschluss europäischer Verkehrspolizeien. Das Netzwerk organisiert mehrmals im Jahr länderübergreifende Themenwochen, mit dem Ziel die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr zu senken.

Die Bilanz der Kontrollen in Rheinland-Pfalz zeigt eine Vielzahl von Vergehen. Die Beamten stellten unter anderem 107 Verstöße gegen die Sozialvorschriften, etwa zu Lenk- und Ruhezeiten, fest. In 39 Fällen war die Ladung mangelhaft gesichert und 17-mal wurde die Geschwindigkeit überschritten. Zudem waren 20 Personen nicht angeschnallt.