Ein 38-jähriger Mann ist am Dienstag (6.Oktober) trotz eines bestehenden Fahrverbots mit seinem Auto zur Polizeiinspektion nach Bingen gefahren. Das meldet die Polizei.
Eigentlich sollte bei dem Mann nur ein bereits bestehendes Fahrverbot vollstreckt werden. Mitarbeiter des kommunalen Vollzugsdienstes der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe wollten seinen Führerschein beschlagnahmen.
Damit zeigte sich der 38-Jährige jedoch nicht einverstanden. Stattdessen stieg er in sein Auto und fuhr davon. Dabei kündigte er an, die Angelegenheit bei der Polizei klären zu wollen.
Kurze Zeit später erschien der Mann tatsächlich bei der Polizeiinspektion in Bingen. Dort klärten ihn die Beamten erneut über das Fahrverbot auf und beschlagnahmten seinen Führerschein. Gegen den 38-Jährigen wurde daraufhin zusätzlich ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.