Der in Worms geborene Shoah-Überlebende Norbert Cymbalista hat seine einzigartige Sammlung jüdischer Kultgegenstände dem Jüdischen Museum in Frankfurt als dauerhafte Leihgabe übergeben. Das gibt die Stadt Worms bekannt, die dem Stifter zu diesem Anlass gratulierte.
Die Übergabe fand am 1. September bei einer Feier in Frankfurt am Main statt. Bei der Sammlung handelt es sich um die weltweit größte Kollektion von Rimonim. Das sind kunstvolle Aufsätze, die zum Schmuck von Tora-Rollen dienen und die Cymbalista über Jahrzehnte gesammelt hat.
Norbert Cymbalista wurde am 8. Juli 1926 in Worms in eine religiös geprägte jüdische Familie geboren. Ab 1933 erlebte er die Verfolgung durch die Nationalsozialisten und verlor fast seine gesamte Familie im Holocaust.
Nach dem Krieg musste er sich ein neues Leben aufbauen und wohnt heute in der Schweiz. Trotz der schrecklichen Erlebnisse sei er seiner Heimatstadt Worms eng verbunden.