Oppenheim nimmt an Fußverkehrs-Checks des Landes teil

Oppenheim ist eine von zehn Kommunen, die an den Fußverkehrs-Checks des Landes teilnehmen. Was dahintersteckt.

Oppenheim nimmt an Fußverkehrs-Checks des Landes teil

Die Stadt Oppenheim im Landkreis Mainz-Bingen st eine von zehn Gewinner-Kommunen, die an der zweiten Runde der Fußverkehrs-Checks in Rheinland-Pfalz teilnehmen werden. Das gab Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther im Wirtschaftsministerium in Mainz bekannt. Eine unabhängige Jury hatte die Kommunen aus 28 Bewerbungen ausgewählt.

Die Checks sind Teil der Initiative „Innenstädte der Zukunft“. „Mit den Fußverkehrs-Checks machen wir den Kommunen ein niederschwelliges Angebot, ihre Innenstädte, ihre Dorfzentren attraktiv zu gestalten“, erklärte Dick-Walther. Eine höhere Aufenthaltsqualität und -dauer belebe die Zentren, wovon auch Handel, Gastronomie, Tourismus und Kultur profitieren würden.

So laufen die Checks ab

Bei einem Fußverkehrs-Check untersuchen Bürger, Politik und Verwaltung gemeinsam die Situation für Fußgänger vor Ort. Ziel ist es, sichere und ansprechende Wegeverbindungen zu schaffen. Die Checks 2026 stehen unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“.

Die ausgewählten Kommunen sind außer Oppenheim auch Bad Neuenahr-Ahrweiler, Birkenfeld, Kandel, Neustadt an der Weinstraße, Pirmasens, Rockenhausen, Saarburg, Speyer und Trier. Die Checks sollen in Kürze beginnen und bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Der Prozess umfasst einen Auftaktworkshop, zwei Begehungen vor Ort und einen Abschlussworkshop, in dem konkrete Maßnahmen besprochen werden.

Als Ergebnis erhalten die Kommunen unter anderem einen Bericht zum aktuellen Stand, eine Stärken-Schwächen-Analyse und einen Maßnahmenplan. Die Fußverkehrs-Checks werden vom Land finanziert und von zwei Fachbüros begleitet.