Die Stadt Worms plant die Neugestaltung und Weiterentwicklung ihres Rheinufers und will dabei die Bürger beteiligen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Ein bestehender Rahmenplan aus dem Jahr 2004 soll dafür fortgeschrieben werden.
„Die Neugestaltung und Weiterentwicklung des Rheinufers ist eine der wichtigsten städtebaulichen Aufgaben der kommenden Jahre“, so Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst. Ziel sei es, das Rheinufer als Naherholungsgebiet aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu steigern und die touristische Attraktivität zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Funktion als Festgelände langfristig gesichert werden.
Die bisherigen Überlegungen sehen unter anderem neue Spiel- und Aufenthaltsbereiche im nördlichen Bereich des Festplatzes vor. Diese Flächen sollen flexibel nutzbar sein, etwa für Veranstaltungen, Sport oder als Parkplätze. Wege und Grünflächen sollen den Bereich ansprechender machen, wobei das Gelände weiterhin gut mit dem Auto erreichbar bleiben soll. Parallel dazu prüft die Stadt, ob Teile der Fläche auch als Wohnquartier weiterentwickelt werden können.
Bürger können Ideen einbringen
Zum Auftakt der Bürgerbeteiligung lädt die Stadt zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 29. September, um 18 Uhr in den Ratssaal des Wormser Rathauses ein. Dort werden die bisherigen Planungen vorgestellt. In drei Workshop-Bereichen zu den Themen Festplatz, südlicher Bereich und Rheinufer können Interessierte Anregungen und Ideen einbringen und diskutieren.
Anschließend soll eine Online-Beteiligung stattfinden, bei der die Pläne kommentiert und bewertet werden können. Die Ergebnisse fließen in die weitere Bearbeitung des Rahmenplans ein. Die Stadtverwaltung will zudem gesondert das Gespräch mit den betroffenen Gastronomiebetrieben suchen.
„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer nachhaltigen Entwicklung der Fläche ein Quartier schaffen, das weit besser als jetzt an die Kernstadt angebunden sein wird und so den Rhein mit der Innenstadt verbindet“, blickt Dezernent Horst auf das Projekt.