Am Mittwoch haben Einsatzkräfte der Polizei im Mainzer Stadtgebiet umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen. Das meldet die Polizei Mainz.
Zwischen 15 und 21 Uhr waren insgesamt 67 Polizisten der Kriminal-, Verkehrs- und Polizeidirektion sowie der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Die uniformierten und zivilen Kräfte kontrollierten an stationären und mobilen Posten unter anderem in Hechtsheim, Gonsenheim, Hartenberg-Münchfeld sowie in der Innen- und Altstadt. Auch zivile Fahndungsteams und technische Hilfsmittel kamen zum Einsatz.
So überprüfte ein Kennzeichen-Lesesystem mehr als 1500 Fahrzeuge. Insgesamt kontrollierten die Beamten 167 Fahrzeuge und 245 Personen. Darunter waren auch mehrere polizeibekannte Personen, gegen die bereits Hinweise auf mögliche Verbindungen zu Wohnungseinbrüchen vorlagen. In einigen Fällen durchsuchten die Einsatzkräfte Fahrzeuge und Personen nach Beweismitteln.
Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt
Bei einer Kontrolle in Mainz-Gonsenheim fiel ein Autofahrer besonders auf. Der Mann war mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug unterwegs, an dem Kennzeichen angebracht waren, die zu einem anderen Auto gehörten. Zudem besaß der Fahrer nur einen abgelaufenen polnischen Führerschein und stand vermutlich unter dem Einfluss von Drogen.
Gegen ihn leiteten die Beamten mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und das Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss. Insgesamt wurden bei den Kontrollen zehn Strafverfahren und vier Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Ein laut Polizei erfreuliches Ergebnis der Aktion: Während des Einsatzzeitraums kam es im Mainzer Stadtgebiet zu keinem einzigen Wohnungseinbruch. Die Polizei kündigte an, den Kontrolldruck auch in Zukunft hochzuhalten, um Eigentumskriminalität zu bekämpfen.