Eine ereignisreiche Halloween-Nacht beschäftigte die Polizei Bad Kreuznach bis in die frühen Morgenstunden des Samstags (1. November).
Bereits am frühen Abend kam es laut Polizei zu mehreren Ruhestörungen, vor allem durch Jugendliche mit Böllern. Glücklicherweise wurden dabei weder Personen verletzt, noch Sachschäden verursacht.
Im weiteren Verlauf der Nacht verzeichnete die Polizei insgesamt neun Körperverletzungsdelikte, darunter mehrere gefährliche Körperverletzungen. Darüber hinaus wurden ein Sittlichkeitsdelikt, eine Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten, eine Festnahme wegen einer bestehenden Fahndung sowie ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss registriert. Dazu kamen mehrere kleinere Einsätze.
Anrufer verärgert darüber, dass Ruhestörungen nicht erste Priorität waren
Da die kommunale Ordnungsbehörde nicht im Dienst war, gingen die Anrufe wegen Ruhestörungen bei der Polizeidienststelle ein. Weil die Polizei schon stark ausgelastet war, konnten diese Einsätze nicht sofort bearbeitet werden. Einige Anrufer reagierten darauf verärgert und äußerten ihr Unverständnis am Telefon. Auch der Hinweis, dass es zu diesem Zeitpunkt dringlichere Einsätze gab, beruhigte die Anrufer nicht.
Aufgrund der Vielzahl an Einsätzen und der hohen Zahl beteiligter Personen bei einzelnen Auseinandersetzungen wurde die Polizei Bad Kreuznach von angrenzenden Dienststellen unterstützt. „Trotz der enormen Belastung verlief die Halloween-Nacht ohne gravierende Verletzungen oder größere Sachschäden“, so das abschließende Fazit der Polizei.
Die Polizei Bad Kreuznach bedankt sich bei allen Einsatzkräften für ihren engagierten Dienst und appelliert an die Bevölkerung, insbesondere an Jugendliche, künftig rücksichtsvoller zu feiern.