Entlang der Roseninsel in Bad Kreuznach sind zwei neue Spielstationen entstanden, die jetzt offiziell vorgestellt worden sind. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, können die neuen Spielangebote in circa zwei Wochen genutzt werden, sobald die letzten Arbeiten abgeschlossen sind.
An den neuen Stationen können Kinder dann ihre Geschicklichkeit testen, auf einer Nestschaukel schaukeln oder das große Seilspielgerät „Dschungelarena“ erkunden. Die Idee für die Neugestaltung entstand in der AG Spielplätze, die sich für attraktivere Spielplätze in Bad Kreuznach einsetzt. Ein besonderes Anliegen war es, auch Kindern mit Beeinträchtigungen gemeinsame Spielerlebnisse zu ermöglichen.
Daher wurde bei der Planung darauf geachtet, dass die neuen Spielgeräte von möglichst allen Kindern erreicht und genutzt werden können. Insbesondere die „Dschungelarena“ bietet mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden von der Hängematte bis zur Spitze verschiedene Herausforderungen. Die Umsetzung des Projekts, von der Planung bis zur Fertigstellung, dauerte nur etwas mehr als sechs Monate und erfolgte in Zusammenarbeit des Amtes für Kinder und Jugend, der Abteilung Tiefbau und Grünflächen sowie des Bauhofs.
„Sichtbare Verbesserung für unsere Stadt“
„Die Weiterentwicklung der Spielplätze in Bad Kreuznach war mir von Anfang an ein wichtiges Anliegen, und ich habe mich dafür eingesetzt, dass aus ersten Ideen und Anregungen mit Eltern und dem Stadtelternausschuss auch tatsächlich umsetzbare Projekte werden“, betonte Oberbürgermeister Emanuel Letz. Das neue Spielangebot sei ein schönes Beispiel dafür, „wie aus Beteiligung und gemeinsamer Planung am Ende eine sichtbare Verbesserung für unsere Stadt entsteht“.
Auch Jugenddezernent Mirko Helmut Kohl äußerte sich positiv: „Mit dem neuen Spielangebot ist ein attraktiver Ort für Kinder und Familien entstanden. Besonders wichtig ist dabei, dass der Spielplatz möglichst vielen Kindern offensteht und zum gemeinsamen Spielen einlädt.“
Möglich wurde das Vorhaben durch Mittel aus dem Haushalt 2026, aus dem insgesamt 150.000 Euro für den inklusiven Ausbau von Spielplätzen bereitstehen. „Ohne diese politische Entscheidung wäre die Realisierung der Spielstationen nicht möglich gewesen“, so Jugendhilfeplanerin Monika Degen. Zukünftig soll das Spielangebot noch um eine weitere Station mit einem Rückzugsbereich für reizreduziertes Spielen ergänzt werden.