DRK Rheinland-Pfalz: Warum Freiwilligendienste so wichtig sind

Seit 30 Jahren leisten junge Menschen beim DRK in Rheinland-Pfalz Freiwilligendienste. Mehr als 30.000 Engagierte haben sich in dieser Zeit für andere eingesetzt und Verantwortung übernommen.

DRK Rheinland-Pfalz: Warum Freiwilligendienste so wichtig sind

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Rheinland-Pfalz blickt auf 30 Jahre Freiwilligendienste zurück. Wie der DRK-Landesverband mitteilt, haben in dieser Zeit mehr als 30.000 junge Menschen einen Dienst geleistet.

Die Freiwilligen engagierten sich im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Ihre Einsatzorte waren unter anderem Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten, Rettungswachen und der Katastrophenschutz. Das Jubiläum sei Anlass, auf das Engagement zurückzublicken, aber auch nach vorne zu schauen, insbesondere angesichts der aktuellen Debatten über eine Dienstpflicht.

„30 Jahre Freiwilligendienst bedeuten für uns vor allem 30 Jahre gelebte Menschlichkeit“, sagt Anke Marzi, Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz. „Dieses Engagement prägt nicht nur die Einsatzstellen, sondern auch die Freiwilligen selbst. Sie stehen für Solidarität, Mitmenschlichkeit und demokratisches Miteinander. Darauf sind wir als DRK Rheinland-Pfalz sehr stolz.“

„Eine klassische Win-Win-Situation“

Auch die Landesregierung würdigt den Einsatz. Kathrin Anklam-Trapp, Staatssekretärin im Sozialministerium, betont: „30 Jahre Freiwilligendienst im DRK in Rheinland-Pfalz – das ist nicht nur ein Grund zu feiern, sondern auch 30 Jahre aktiver und wertvoller Einsatz für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie.“ Die Dienste seien durch die pädagogische Begleitung mehr als nur ein praktischer Einsatz. „Das macht die Freiwilligendienste zur klassischen Win-Win-Situation“, so die Staatssekretärin.

Laut Jacob Bremicker, Leiter der DRK-Freiwilligendienste in Rheinland-Pfalz, zeigen die vergangenen 30 Jahre, welchen Beitrag freiwilliges Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leiste. „Deshalb müssen wir gemeinsam darüber sprechen, wie wir diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortschreiben können“, so Bremicker. Die Freiwilligendienste würden jungen Menschen die Chance geben, Verantwortung zu übernehmen und Orientierung zu finden.