Autofahrer auf der B9 zwischen Nierstein und Oppenheim müssen sich ab dem 29. Juni auf Behinderungen einstellen. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms mitteilt, wird die Fahrbahn dort für insgesamt fünf Wochen saniert.
Die Bauarbeiten beginnen mit dem Start der Sommerferien am Montag, 29. Juni. In den ersten beiden Wochen werden zunächst Trinkwasser- und Entsorgungsleitungen erneuert. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit einer Baustellenampel geregelt.
Ab Freitagnachmittag, 10. Juli, folgt dann eine dreiwöchige Vollsperrung der B9. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der südlichen Zufahrt zur Fähre Nierstein und der Einmündung Oppenheim-Süd. Bis zum 2. August wird dort auf einer Länge von rund 2,2 Kilometern der Fahrbahnbelag erneuert. Laut LBM weist die Straße starke Schäden wie Risse, Unebenheiten und Verdrückungen auf.
Die Arbeiten finden in mehreren Bauabschnitten statt. Aus Gründen der Arbeits- und Verkehrssicherheit sei eine Vollsperrung unvermeidbar, so der LBM. Der Durchgangsverkehr wird großräumig über die A61 und A63 umgeleitet. In den umliegenden Gemeinden werden zeitweise Halteverbote eingerichtet, da mit mehr Verkehr auf den regionalen Straßen gerechnet wird.
Parkplatz gesperrt, Fähre fährt weiter
Von der Vollsperrung ist auch der Park+Ride-Platz am Bahnhof Oppenheim betroffen. Die Zu- und Abfahrt ist vom 12. Juli bis zum 2. August nicht möglich. Dort geparkte Fahrzeuge müssen bis Samstagabend, 11. Juli, entfernt werden.
Fußgänger und Radfahrer können den Weg am Oppenheimer Hafen während der dreiwöchigen Vollsperrung nutzen. Die Rheinfähre zwischen Nierstein und Kornsand bleibt ebenfalls in Betrieb und ist aus Richtung Nierstein erreichbar. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro.