Das winterliche Wetter hat am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag zu zahlreichen Verkehrsunfällen in Rheinhessen geführt. Das berichten die Verkehrsdirektion Mainz und die Polizeiinspektion Bad Kreuznach.
Allein im Zuständigkeitsbereich der Polizei Bad Kreuznach wurden die Beamten am Donnerstag zu elf witterungsbedingten Unfällen gerufen. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden. Bei einem Unfall in Stromberg wurde ein Fahrer leicht verletzt. Der 33-Jährige war auf der L242 von Schweppenhausen in Richtung Stromberg unterwegs, als sein Kleinwagen auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße rutschte und gegen einen Metallpfosten prallte. Er erlitt Verletzungen durch den ausgelösten Airbag.
Mehrere Verletzte auf den Autobahnen
Auch auf den Autobahnen kam es zu Unfällen. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 5:55 Uhr verlor ein 22-Jähriger auf der A63 bei Dreisen die Kontrolle über sein Auto. Er geriet beim Überholen auf Schneematsch ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte in die Schutzplanke. Ein nachfolgender 45-jähriger Fahrer rutschte beim Versuch auszuweichen ebenfalls in die Schutzplanke. Der 22-Jährige wurde mit leichten Verletzungen vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Sein Wagen musste abgeschleppt werden.
In der Nacht auf Freitag fuhr ein 24-jähriger Autofahrer auf der A61 bei Westhofen aus ungeklärter Ursache auf ein Winterdienstfahrzeug und einen weiteren Pkw auf. Laut Polizei rammte er gegen 2 Uhr auf der rechten Spur das Fahrzeug der Autobahnmeisterei und stieß beim Ausweichen mit einem Auto auf der linken Spur zusammen. Der 24-Jährige kam vorsorglich in eine Klinik. Für die Unfallaufnahme und Reinigung musste die A61 in Richtung Ludwigshafen für rund 30 Minuten voll gesperrt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 32.000 Euro.