Große Kontrollwoche: Polizei Mainz nimmt Gurtmuffel ins Visier

Das Polizeipräsidium Mainz beteiligt sich an der europaweiten Kontrollwoche „Seatbelt“. Eine Woche lang stehen Autofahrer und die Gurtpflicht im Fokus der Beamten.

Große Kontrollwoche: Polizei Mainz nimmt Gurtmuffel ins Visier

Das Polizeipräsidium Mainz* nimmt in dieser Woche, von Montag, 9. März, bis Sonntag, 15. März, an einer europaweiten Kontrollaktion teil. Das meldet die Behörde.

Im gesamten Zuständigkeitsbereich der Mainzer Polizei wird in diesem Zeitraum verstärkt die Einhaltung der Gurtpflicht kontrolliert. Die Aktion ist Teil der ROADPOL-Kontrollwoche „Seatbelt“. Die Beamten richten dazu mehrere Kontrollstellen ein und führen zusätzlich mobile Verkehrskontrollen durch.

Ziel der europaweiten Kontrollen ist es, Verkehrsteilnehmer für die lebenswichtige Bedeutung des Sicherheitsgurtes zu sensibilisieren, so die Polizei. Laut Verkehrssicherheitsforschung reduziert das Anschnallen das Risiko tödlicher Verletzungen bei Unfällen erheblich. Trotzdem stelle die Polizei bei Kontrollen immer wieder fest, dass Fahrer und Mitfahrer nicht angeschnallt sind.

Die Polizei weist darauf hin, dass laut Straßenverkehrsordnung alle Fahrzeuginsassen während der Fahrt angeschnallt sein müssen. Für Kinder gelten besondere Sicherungsvorschriften. Verstöße gegen die Anschnallpflicht sind eine Ordnungswidrigkeit und werden bestraft. Mit der Aktion will die Polizei die Verkehrssicherheit erhöhen und das Bewusstsein für verantwortungsvolles Fahren stärken.

*Das Polizeipräsidium Mainz ist nicht nur für die Landeshauptstadt Mainz, sondern auch für die kreisfreie Stadt Worms und die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach zuständig. Im Donnersbergkreis umfasst die Zuständigkeit die Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Eisenberg und Göllheim. Teile des Landkreises Birkenfeld fallen ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich.