Galerie Gutleut: Vom Karstadt-Keller zur Kunsthalle

Neues aus dem LULU: In das Untergeschoss zieht die Galerie Gutleut ein. Bis 2023 werden dort wechselnde Kunst-Ausstellungen gezeigt.

Galerie Gutleut: Vom Karstadt-Keller zur Kunsthalle

Seit Ende 2020 gibt es im ehemaligen Karstadt-Gebäude in der Ludwigsstraße verschiedene Pop-Up-Stores. Mit dem LULU wurde dort ein Konzept zur Zwischennutzung realisiert, bis das Areal umgebaut wird. Sobald es die Corona-Regeln zulassen, wird ein weiteres Projekt seine Türen in dem Gebäude öffnen. Die „Galerie Gutleut“ zieht als Teil des LULU-Konzepts in das Untergeschoss ein.

Auf 1300 Quadratmetern Fläche ist in der ehemaligen Lebensmittelabteilung eine Ausstellungfläche für zeitgenössische Kunst und Urban Art entstanden. Auch die ehemaligen Kühl- und Lagerräume werden dafür genutzt. Wie der Name verrät, wird die Kunsthalle von den Betreibern der Mainzer Bar „Gutleut“ Fabian Heubel, Victor Anta-Muñoz und Victor Bergmann eröffnet.

Da sowohl die Bar als auch das ebenfalls von Heubel, Anta-Muñoz und Bergmann betriebene „Alte Postlager“ wegen der Corona-Maßnahmen geschlossen werden mussten, habe man die „Galerie Gutleut“ entwickelt. Die Kunsthalle soll die Mainzer Kulturlandschaft prägen, erklärt das Team.

In der ersten Ausstellung werden Werke von 26 nationalen Künstlerinnen und Künstlern aus Malerei, Fotografie, Installation und Plastik gezeigt, die man auch kaufen kann. Danach wechseln die Ausstellungen, bis der Komplex voraussichtlich 2023 umgebaut wird.

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