Rhein soll vertieft werden: Landes-SPD macht Druck

Tiefere Fahrrinnen sollen Schifffahrt auch bei Niedrigwasser ermöglichen

Rhein soll vertieft werden: Landes-SPD macht Druck

Eine Vertiefung des Rheins zwischen Mainz und St. Goar: Dafür machen sich die rheinland-pfälzischen SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Benedikt Oster stark. Das geht aus einer Presseerklärung vom Mittwoch hervor.

„Das Bundesverkehrsministerium muss das Thema Rheinvertiefung nach Abschluss der Tests im Mittelrheintal nun mit hohem Tempo weiter vorantreiben. Auch aktuell bereitet das Niedrigwasser der Schifffahrt und damit auch Wirtschaft und Verbrauchern erneut Probleme“, erklären die beiden SPD-Politiker. Testarbeiten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bei Oberwesel sind inzwischen abgeschlossen.

„Wir haben vor allem 2018 erlebt, welche gravierende und milliardenschweren Folgen es haben kann, wenn Lademengen massiv reduziert werden oder der Schiffverkehr zum Erliegen kommt. Auch aktuell kommt es zu Behinderungen und Einschränkungen. Dieser Zustand muss unter Rücksicht auf Belange des Naturschutzes schnellstmöglich behoben werden“, so Bätzing-Lichtenthäler. Sie appelliert an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), das Tempo bei der Vertiefung des Rheins hoch zu halten.

Oster erklärte zudem, dass Niedrigwasserphasen wegen des Klimawandels immer mehr zunehmen würden. „Ein wirksames Mittel für den Klimaschutz ist die Verlagerung des Frachtverkehrs aufs Schiff. Der Ausbau der Fahrrinne im Rhein ist daher nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll.“

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