Die Städte Mainz, Ludwigshafen, Trier und Koblenz haben ihre Zusammenarbeit beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Verwaltung vertraglich besiegelt. Wie die Kommunen mitteilen, unterzeichneten sie dafür eine Kooperationsvereinbarung.
Das gemeinsame Projekt trägt den Namen „Vier Städte, ein digitales Ökosystem – Gemeinsam Zukunft gestalten in der Verwaltung mit KI“. Ziel ist es, KI-Anwendungen gemeinsam zu entwickeln und zu testen, damit nicht jede Verwaltung eigene Lösungen aufbauen muss. Die Städte wollen ihre Erfahrungen bündeln, erfolgreiche Anwendungen gemeinsam weiterentwickeln und sie später auch anderen Kommunen zur Verfügung stellen.
KI-Assistent und intelligente Suche geplant
Vorgesehen ist, dass jede der vier Städte KI-Anwendungen in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen erprobt. Bewährte Lösungen sollen anschließend auch in den anderen Kommunen zum Einsatz kommen. Geplant sind unter anderem eine intelligente Suche in Ratsinformationssystemen, die politische Vorlagen und Beschlüsse schneller auffindbar macht, sowie ein interner KI-Assistenzdienst. Dieser soll Mitarbeiter bei Recherche-, Text- und Routineaufgaben unterstützen.
Auch im Bereich Open Data arbeiten die Städte enger zusammen. Die Statistikstellen wollen Daten einheitlicher bereitstellen und besser nutzbar machen. Die Kooperation ist auf fünf Jahre angelegt und knüpft an eine Förderung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 370.000 Euro an. Die Stadt Mainz übernimmt die Koordination des Projekts.