Warum die Lok im Zollhafen umgezogen ist

Seit 2008 stand vor dem Café „7Grad“ im Mainzer Zollhafen eine stillgelegte Lok. Jetzt wurde ihr Standort verlegt. Was es damit auf sich hat.

Warum die Lok im Zollhafen umgezogen ist

Wer zurzeit an der Kunsthalle im Mainzer Zollhafen vorbeigeht, wundert sich vielleicht über den Verbleib der Hafenlok. Die Lokomotive steht nämlich nicht wie bis vor Kurzem üblich vor dem Café 7Grad, das zum Gebäudekomplex der Kunsthalle gehört, sondern an der Freitreppe am Hafenbecken. Auch einigen Merkurist-Lesern war der Standortwechsel aufgefallen.

Die Zollhafen GmbH nennt auf Anfrage den Grund für den Umzug der Lok. „Der ursprüngliche Standort vor dem Eingang des 7Grad konnte aufgrund der Fernwärmeleitung von der Rheinallee aus in das Zollhafengebiet nicht beibehalten werden“, sagt Peter Zantopp-Goldmann von der Zollhafen GmbH. Die Lok werde in Zukunft, ebenso wie die alten Kräne im Hafen, renoviert und in die Gestaltung der Freianlagen einbezogen werden.

Die Kleinlokomotive stammt aus dem Jahr 1933 und war bis 1995 in Betrieb. 2008 wurde sie von der Railion AG, einem Logistikunternehmen der Deutschen Bahn mit Sitz in Mainz, den Stadtwerken geschenkt. Sie erinnert an die Geschichte des Gebäudes, in dem sich heute das 7Grad befindet. Dort war früher ein Lokschuppen beheimatet, der als Werkstatt für die Hafenbahn diente.

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