Rührende Nachricht für Imbiss „Zum Schorsch“

Seit Kurzem hängt am Imbiss „Zum Schorsch“ ein Zettel mit netten Worten von zwei Stammgästen. Günther Biermann von der Betreiberfamilie erzählt, wie er und seine Familie darauf reagiert haben und wie sie sich auf die Wiedereröffnung vorbereiten.

Rührende Nachricht für Imbiss „Zum Schorsch“

„Es wird Frühling! Wir wollen gerne Bier trinken und Schnitzel essen und freuen uns, wenn ihr bald wiedereröffnet“ - mit diesen Worten auf einem Stück Papier wurde die Familie Biermann vom Imbiss „Zum Schorsch“ vor Kurzem begrüßt. Der Zettel, der an dem Imbiss am Zollhafen angebracht und von „zwei Stamm-Gästinnen“ unterzeichnet wurde, hat nicht nur in den sozialen Medien für Freude gesorgt - sondern auch bei der Betreiberfamilie selbst.

„Wir wissen nicht, wer den Zettel angebracht hat, haben uns aber sehr darüber gefreut“, sagt Günther Biermann gegenüber Merkurist. Regelmäßig fahre die Familie an den Imbiss, um nach dem Rechten zu sehen. Dabei habe sie den Zettel entdeckt. „Die Anteilnahme unserer Gäste ist sehr groß und wir bekommen regelmäßig aufmunternde Worte“, sagt Biermann. „Wir freuen uns, dass wir bald wieder unsere Gäste begrüßen können.“ Denn das könnte in der Tat bald soweit sein.

„Wir haben auf mehr Lockerungen gehofft.“ - Günther Biermann, Zum Schorsch

Am Donnerstag hatte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) angekündigt, dass die Außengastronomie am 22. März wieder öffnen könnte. Voraussetzung ist, dass die 7-Tagesinzidenz weitere 14 Tage stabil unter 50 bleibt. Günther Biermann freut sich, aber: „Wir haben auf mehr Lockerungen gehofft.“ Im Oktober habe die Familie ein beheizbares Außenzelt gekauft, um genug Sitzplätze für ihre Gäste zu beschaffen. „Leider können wir das jetzt auch nicht nutzen.“

Aktuell bereitet sich die Familie auf die anstehende Wiedereröffnung vor. „Wir überlegen uns, welche Gerichte wir anbieten, da wir sehr auf das Wetter angewiesen sind und wie sich die Coronalage entwickelt. Unsere Hygienemaßnahmen stehen.“

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