TikTok-Star und Bluesrock: Das plant das Open Ohr Festival in Mainz

Das Mainzer Open Ohr Festival findet auch 2026 wieder am Pfingstwochenende statt. Mit dabei sind unter anderem TikTok-Star Kayla Shyx und Bluesrocker Henrik Freischlader.

TikTok-Star und Bluesrock: Das plant das Open Ohr Festival in Mainz

Das 52. OPEN OHR Festival in Mainz widmet sich an Pfingsten 2026 dem Thema Einsamkeit. Unter dem Titel „ALLEINSAM“ soll es vom 22. bis 25. Mai auf der Zitadelle um die sozialen, politischen und gesundheitlichen Ursachen und Folgen von Einsamkeit gehen. Das teilen die Freie Projektgruppe und das Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz mit.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass Einsamkeit „kein privates Schicksal ist, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Schieflagen, politischer Unterlassungen und wachsender Ungleichheit.“ Das Festival soll zu einem Ort werden, an dem niemand mit seiner Einsamkeit allein gelassen wird. Podiumsdiskussionen und Workshops laden zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema ein.

Von TikTok-Star bis Theater: Das Programm

Eröffnet wird das Festival von der Elektropunk-Band NEIN DANKE aus Neuwied. Zu den musikalischen Höhepunkten zählt der Auftritt von Kayla Shyx, die auf TikTok, YouTube und Instagram bekannt ist. Außerdem treten die Musikerin Sorvina, das DJ-Duo SoSo.b2b und der Bluesrock-Gitarrist Henrik Freischlader auf. Auf der Bühne am Drususstein wird es zudem wieder eine Newcomer Stage geben.

Auch Theater, Film und Kabarett sind Teil des Programms. Das antagon theaterAKTion zeigt das Stück „Unter Bäumen“, während sich das Junge Theater Bremen in „Einsamkeiten“ mit dem Festivalthema aus jugendlicher Sicht befasst. Das Filmprogramm startet mit dem Stummfilm „Menschen am Sonntag“ von 1930, musikalisch begleitet vom Gramm Art Project. Der Kabarettist Jens Neutag präsentiert sein Programm „allein - ein gruppenerlebnis.“.

Um Gemeinschaft zu erleben, gibt es zahlreiche Angebote wie gemeinsames Singen mit dem Kakadu Kneipenchor, Quizzen oder Brettspiele. Ein neu konzipiertes Awareness-Konzept soll außerdem dafür sorgen, dass sich alle Festivalbesucher sicher und respektiert fühlen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Religion oder Alter.

Das vollständige Programm des Festivals findet ihr hier.