Die Stadt Mainz schreibt ihr „Zentrenkonzept Einzelhandel“ fort und bittet dafür die örtlichen Einzelhändler um Unterstützung. Wie die Stadt mitteilt, startet ab Montag, 20. Juli 2026, eine flächendeckende Erhebung in allen Einzelhandelsbetrieben.
Mit der Fortschreibung hat die Stadt das Planungsbüro Junker + Kruse aus Dortmund beauftragt. Das Konzept dient als städtebauliche Grundlage, um den Einzelhandel in Mainz zu entwickeln und zu stärken. Oberbürgermeister Nino Haase erklärt dazu: „Ziel der Fortschreibung ist es, den Einzelhandel in der Mainzer Innenstadt und den Stadtteilen zukunftsfähig durch die Nutzung digitaler Analysetools weiterzuentwickeln, die zentralen Versorgungsbereiche zu stärken und damit die fußläufige Nahversorgung langfristig zu sichern.“
So läuft die Befragung in Mainz ab
Für eine aktuelle Datengrundlage wird vom 20. Juli bis zum 31. Oktober 2026 eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Mitarbeiter des beauftragten Planungsbüros werden die Geschäfte aufsuchen, um Daten wie die angebotenen Sortimente und die Größe der Verkaufsflächen zu erfassen. Die Mitarbeiter können sich durch ein offizielles Schreiben der Stadt Mainz ausweisen.
„Nur mit einer möglichst vollständigen Datenerfassung kann ein repräsentatives Bild der Einzelhandelslandschaft in Mainz erstellt werden“, betont Oberbürgermeister Haase und bittet die Händler um ihre Mitwirkung. Die erhobenen Daten werden laut Stadt unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse soll ausschließlich in anonymisierter und zusammengefasster Form erfolgen.