Technik-Probleme, Rekord und Klopp: So war „Mainz bleibt Mainz“

Diesmal nur in der Mediathek: Das waren die Höhepunkte der TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“.

Technik-Probleme, Rekord und Klopp: So war „Mainz bleibt Mainz“

Es war in mehrfacher Hinsicht eine ungewöhnliche Ausgabe von „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“: Denn erstens wurde die Sendung wie schon im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie aufgezeichnet – wenn auch mit mehr Studiopublikum als 2021. Zweitens verbannte das ZDF die aufgezeichnete Show wegen des Ukraine-Kriegs in die Mediathek. Wer die Sendung schauen wollte, musste sie also aktiv im Internet suchen. Doch auch das war für viele User an diesem Abend gar nicht so einfach.

Denn es gab technische Probleme. Eigentlich sollte die Show um 20:15 Uhr für alle abrufbereit sein, doch noch um 21:3o Uhr twitterte das ZDF: „Wir haben gerade technische Schwierigkeiten bei der Bereitstellung von ‘Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht’. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass die Sendung bald wieder abrufbar ist.“

Jürgen Klopp mit Überraschungsauftritt

Wer die Fernsehfastnacht sehen konnte, wurde aber nicht enttäuscht. Trotz der schwierigen Weltlage brachten die Aktiven der Mainzer Fastnacht wieder eine gute Mischung aus politischem Kabarett, Meenzer Kokolores und Mainzer Fastnachtsliedern auf die Bühne.

Höhepunkte der politisch-literarischen Fastnacht waren unter anderem das Protokoll von Erhard Grom, der Armin Laschet (CDU), Kanzler Olaf Scholz (SPD) und seinen Vor-Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) aufs Korn nahm sowie wieder einmal der Auftritt von Johannes Bersch als „Moguntia“. Nicht zu sehen war dieses Mal der „Obermessdiener“ (wir berichteten). Andreas Schmitt musste aus gesundheitlichen Gründen passen. Dennoch fungierte er wie jedes Jahr seit 2014 als Sitzungspräsident.

Bei den Musikacts setzte das ZDF auf bekannte närrische Lieder und neue Töne. Zu den Highlights gehörte der Auftritt von Oliver Mager, der mit seinem Fünf-Lieder-Medley und „Fassenacht in Meenz“ insgesamt sechs Songs selbst auf die Bühne brachte. Zudem wurden zwei von ihm komponierte Lieder gesungen, darunter „Meenz du bist Heimat“ von Laura Heinz. Acht Lieder von einem Künstler bedeuten „Mainz bleibt Mainz“-Rekord. Die Bockius-Brüder wurden für „Alles wieder gut“ vom Saalpublikum gefeiert. Thomas Neger und die „Humbas“ sorgten mit ihrem Hit „Im Schatten des Doms“ für Gänsehaut. Begleitet wurden sie dabei von einem Chor mit prominenter Besetzung – unter anderem Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), „Guddi Gutenberg“ Hans-Peter Betz und Liverpool-Coach Jürgen Klopp.

Was waren eure Highlights? Schreibt es in die Kommentare. Ihr habt die Sendung verpasst? Hier könnt ihr sie euch anschauen.

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