„Fernsehgarten“: Kiwi mit intergalaktischer Show

Neil Armstrong hätte es wohl so gewollt: 50 Jahre, nachdem er als erster Mensch den Mond betrat, hat der ZDF-Fernsehgarten ihm und der Mondlandung eine ganze Sendung gewidmet. Merkurist hat zugeschaut.

„Fernsehgarten“: Kiwi mit intergalaktischer Show

50 Jahre Mondlandung müssen gefeiert werden – das dachte man sich auch auf dem Mainzer Lerchenberg. Die aktuelle Ausgabe des ZDF-Fernsehgartens mit Andrea „Kiwi“ Kiewel stand an diesem Sonntag ganz im Zeichen der ersten Mondlandung im 21. Juli 1969.

Den musikalischen Auftakt machte Detlef Malinkewitz mit dem Sinatra-Klassiker „Fly me to the moon“. Kurz darauf folgte ein echter Stargast: der Astronaut Ulf Merbold. Nach Sigmund Jähn war er der zweite Deutsche im Weltall. Die Mondlandung sah er im Haus seiner Mutter, zu diesem Zeitpunkt war er mit dem Physikstudium schon fast fertig. Dass er selbst mal irgendwann ins Weltall fliegen würde, hätte er damals nicht gedacht. „Ich dachte, das bleibt den Supermächten vorbehalten und wir Deutschen bleiben Zuschauer.“ 1983 war Merbold dann im Weltall – und die Trainingsstunden dafür hatte er in Mainz absolviert.

„Neil Armstrong ein bescheidener, sympathischer Mensch“

Auch den Astronauten Neil Armstrong, der sich nach seiner historischen Mondlandung ins Private zurückzog, kannte Merbold. „Wir sind zusammen in der Wüste Nevadas mit Segelflugzeugen geflogen. Er war ein bescheidener, sympathischer Mensch.“ Das Ziel der Amerikaner, 2024 wieder einen Menschen auf den Mond zu schicken, hält Merbold für durchaus realistisch. „Vielleicht ist dann auch ein Europäer dabei, ich drücke meinen jungen Kollegen die Daumen.“

Nicht von dieser Welt war auch der nächste Musik-Act: Giovanni Zarrella mit einer italienischen Version von Dj Ötzis „Ein Stern, der deinen Namen trägt“. Der ein oder andere Zuschauer dürfte sich in diesem Moment gewünscht haben, auf dem Mond zu sein. Denn, so Kiwi, an späterer Stelle: „Auf dem Mond hört man nichts.“

Nächste Woche wieder in ferne Welten

Eine spektakuläre Show auf dem Trampolin lieferten die „Cosmic Artists“, ehe weitere Musik-Acts folgten wie etwa Joey Heindle, Teilnehmer bei den TV-Formaten „Deutschland sucht den Superstar“ und „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Den Schlusspunkt setzte wieder Zarrella, diesmal mit einer italienischen Version von Wolfgang Petrys „Wahnsinn“.

Und auch am nächsten Sonntag geht es in ferne Welten: Dann steht wieder der Mallorca-Fernsehgarten an. (ms)

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