Mit der Aufschrift „Kein Platz für Diskriminierung“ soll eine neue Parkbank ein Zeichen für Vielfalt und respektvolles Miteinander setzen. Zusammen mit Mitgliedern der Mainzer Allianz für Weltoffenheit hat Oberbürgermeister Nino Haase nun die Bank am Yilmaz-Atalay-Ufer im Mainzer Zollhafengebiet eingeweiht.
„Der Namensträger des Ufers Yilmaz Atalay war ein Pionier in der Mainzer Integrationsarbeit und sein Erbe, zum Beispiel das Interkulturelle Fest, ist immer noch in unserer Landeshauptstadt verankert. Daher ist das Ufer ein geeigneter Ort, um ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen“, sagte Haase.
„Bunte Bänke, starke Botschaft“
Durch den Stadtantrag „Bunte Bänke, starke Botschaft“ sollen Symbole für Toleranz und Vielfalt im Mainzer Stadtbild sichtbar gemacht werden. Die neue Parkbank geht auf diesen Antrag zurück. Umgesetzt wurde ein symbolisches Bild: Ein Teil der Sitzfläche der neuen Parkbank fehlt, um darzustellen, dass – wie auf der rechten Hälfte der Rückenlehne eingefräst – „Kein Platz für Diskriminierung“ existiert.
Gegründet wurde die Mainzer Allianz für Weltoffenheit von rund 20 Mainzerinnen und Mainzern des öffentlichen Lebens am Internationalen Tag gegen Rassismus 2019. Oberbürgermeister Nino Haase weihte die Bank als Mitglied dieser Allianz ein. Anwesend waren ebenfalls folgende Mitglieder: Sima Hosseini, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, Behrouz Asadi, Aktivist und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Gülsum Günay vom Bildungsforum Mainz e.V. sowie die Leiterin CSR und Nachhaltigkeit des 1. FSV Mainz 05, Ciara Widmann.