Mainzer der beste Pizzabäcker der Welt

Er setzte sich gegen 900 Konkurrenten aus 35 Ländern durch: Der gebürtige Mainzer Francesco Ialazzo ist der beste Pizzabäcker der Welt. Merkurist hat mit ihm gesprochen.

Mainzer der beste Pizzabäcker der Welt

Ausgerechnet ein Deutscher wurde in Italien zum besten Pizzabäcker der Welt gekürt! Francesco Ialazzo, der in Ingelheim die „Pizzeria Capri“ betreibt, gewann in Neapel die 18. Weltmeisterschaft der Pizzabäcker. Zusätzlich darf er sich noch „Trofeo Super Campione“ (Bester der Besten) nennen. Denn dem gebürtigen Mainzer Ialazzo gelang ein einzigartiger Erfolg: Er setzte sich in allen sieben Disziplinen gegen 900 Konkurrenten aus 35 Ländern durch.

Wie Ialazzo gegenüber Merkurist erzählt, mache er schon seit 2009 immer wieder bei der Weltmeisterschaft in Italien mit. Im vergangenen Jahr fiel der Wettbewerb wegen Corona aus. „Nach diesem Erfolg war es sicher meine letzte Teilnahme“, so Ialazzo. Die Jury in Neapel bestand auch in diesem Jahr aus ehemaligen Weltmeistern. Die Teilnehmer bekamen sieben bis acht Minuten Zeit, um die verschiedensten Pizzen zu backen. Ialazzo überzeugte die Jury in allen Disziplinen.

Pläne für Mainz

Dass jemand aus Deutschland so viele Teigvariationen beherrsche, habe die Italiener überrascht, so Ialazzo. Auch in den italienischen Medien sei der Erfolg des Deutschen Thema gewesen. Ein Preisgeld gab es allerdings nicht – doch Ialazzo nahm immerhin acht Pokale mit nach Hause.

Auch wenn Ialazzo aus einer italienischen Familie kommt und schon seit 2006 seine Pizzeria in Ingelheim betreibt und dort wohnt, sieht er sich in erster Linie als Mainzer. Deshalb wolle er in seiner Geburtsstadt auch bald eine Pizzeria eröffnen. „Es gibt aber noch keine konkreten Pläne“, so Ialazzo. Er könne sich auch eine Systemgastronomie mit seiner „Weltmeister-Pizzeria“ in weiteren Städten wie Frankfurt und Ingelheim vorstellen. Zudem will er eine Pizzaschule eröffnen.

Und auch im nächsten Jahr könnte er wieder bei der Pizza-Weltmeisterschaft dabei sein – allerdings nicht als Teilnehmer, sondern als Juror. „Dann mit deutlich weniger Anspannung“, so Ialazzo.

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