Großeinsatz: Vier Verletzte bei Gasaustritt

Verletzte mussten nach Bayern ausgeflogen werden

Großeinsatz: Vier Verletzte bei Gasaustritt

Weil Gas in einer Wohnung ausgetreten ist und dabei vier Bewohner verletzt wurden, musste die Feuerwehr in Rüsselsheim am Samstag zu einem Großeinsatz ausrücken. Das meldet das Polizeipäsidium Südhessen.

Mieter einer Wohnung in der Grabenstraße hatten über Schwindel und Atemnot geklagt und kurz nach 10 Uhr die Rettungsleitstelle alarmiert. Die Feuerwehr konnte einen Gasherd als Quelle ausmachen. Vermutlich kam es während eines Kochvorgangs in der kleinen Wohnung zu einer Verdrängung des Luftsauerstoffs und der Anreicherung von Kohlenmonoxid.

Die Feuerwehr musste aufgrund des unklaren Schadensumfanges einige Bewohner umliegender Wohnungen evakuieren und hierzu Wohnungen öffnen. In dem Haus sind 106 Personen gemeldet. Die vier Personen einer Familie im Alter von 50, 48, 11 und 9 und Jahren konnten geborgen und in stabilem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aufgrund mangelnder Kapazitäten mussten die Verletzten allerdings in eine Klinik nach Regensburg (Bayern) geflogen werden.

Die Kriminalpolizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf. Ein Verschulden Dritter wird nach jetzigem Stand ausgeschlossen.

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