Nebenkosten: Mainz ist eine der günstigsten Städte Deutschlands

In einer Studie wurden die Nebenkosten der 100 größten Städte verglichen.

Nebenkosten: Mainz ist eine der günstigsten Städte Deutschlands

Nur Regensburg und Worms sind günstiger: Mainz gehört deutschlandweit zu den Städten, in denen die Bürger am wenigsten für die drei bedeutendsten Abgaben Müll, Abwasser und Grundsteuer zahlen müssen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland.

Demnach zahlt eine vierköpfige Mainzer Familie im Durchschnitt 958 Euro jährlich, in der teuersten Stadt Leverkusen sind es 2046 Euro, in Frankfurt (Main) bei 1002 Euro. In der an Nebenkosten günstigsten Stadt Regensburg liegen die Nebenkosten bei 915 Euro.

„Der Unterschied zwischen der teuersten und der günstigsten Stadt liegt bei über 1100 Euro“, so Dr. Kai Warnecke, Präsident Haus & Grund Deutschland. „Mit diesen 1100 Euro könnte eine Person 14 Tage in den Urlaub fahren, eine vierköpfige Familie ihre jährlichen Stromkosten bezahlen oder sich gar ein Kleinwagen leasen.“ Regensburg war bereits bei der Vergleichsstudie vor drei Jahren günstigste Stadt, Mainz folgte damals mit 949 Euro sogar auf Platz zwei.

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