Ausflugsziele in und um Mainz

Ob Flugplatz, Römerzeugnisse oder Saloon – Merkurist gibt Tipps für den nächsten Wochenendausflug.

Ausflugsziele in und um Mainz

Die Tage werden sonniger und wärmer – höchste Zeit, den nächsten Wochenendausflug zu planen. Merkurist gibt Tipps für Ausflugsziele in und um Mainz, darunter eine echte Westernstadt.

Der Wilde Westen in Gonsenheim

Zwischen Gonsenheim und Finthen lebt der Wilde Westen wieder auf. Jeden Samstag kann die Westernstadt „Old Trappers“ inklusive Kirche und Gefängnis besucht werden. Im Saloon wird Bier vom Fass ausgeschenkt, die Steaks kommen vom offenen Holzkohlegrill.

Wer mehr als nur einen Ausflug plant, kann vor Ort auch eine Feier anmelden oder sich in der Kirche trauen lassen. Zu finden ist die Westernstadt am Geiersköppelweg 2.

Flugplatz Mainz

Der Flugplatz in Finthen ist Standort des Luftfahrtvereins Mainz e.V.. Besucher können dort nicht nur den Motorflugzeugen , Motorseglern und Segelfliegern zuschauen, sondern auch selbst das Fliegen lernen. Wer auf dem Boden bleiben möchte, kann vom Restaurant „Tower One“ beim Essen mit Blick auf das Flugfeld den Starts und Landungen zusehen.

Gräberstraße Weisenau

Die Gräberstraße in Weisenau erinnert an die Ursprünge der Stadt Mainz in der Römerzeit. Die rekonstruierten Gräber aus dem 1. Jahrhundert befinden sich am Bettelpfad, Ecke Göttelmannstraße, und sind wichtige historische Zeugnisse über das Leben der Menschen in der Antike.

Vor Ort finden Besucher Erläuterungen zu den Bestattungsriten der Römer. So wird unter anderem darüber aufgeklärt, warum sich Römer an befahrenen Straßen beerdigen ließen. Das Gelände ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Die höchste antike Wasserleitung nördlich der Alpen

Ein weiteres Zeugnis der Römerzeit sind die Römersteine in Bretzenheim. Die Überreste der höchsten antiken Wasserleitung nördlich der Alpen stammen aus dem Jahr 70 nach Christus. Heute sind noch 59 Pfeiler des Aquädukts zu sehen, von den ursprünglichen bis zu 30 Metern Höhe der Pfeiler sind sieben Meter übrig geblieben.

Das Aquädukt ist eine Erfindung der Römer, das Wasser über mehrere Kilometer transportieren konnte. In Mainz führte die Wasserleitung von der Quelle in Finthen zum Lager der römischen Legion auf dem Kästrich.

Wo Karl der Große wohnte - die Kaiserpfalz in Ingelheim

Im Mittelalter regierten Herrschende nicht nur von einem Ort aus, sondern reisten durch das ganze Reich. Halt machten sie in Burganlagen, sogenannte Pfalzen. Die Kaiserpfalz in Ingelheim wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen erbaut. Über die folgenden Jahrhunderte nutzten weitere Herrscher die Anlage und bauten sie um. Heute befindet sich in der Pfalz ein Museum, zudem kann das Gelände auf eigene Faust oder in Führungen erkundet werden.

Den Besuch in Ingelheim kann mit einem Spaziergang auf dem Seufzerpfad neben der alten Wehrmauer verbunden werden. Der Weg beginnt am Ingelheimer Schillerplatz und endet am Rotweinfestplatz.

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