Während Mainz-Star Amiri zitterte: Familie wusste schon alles

Dass Nadiem Amiri vom 1. FSV Mainz 05 im Kader für die WM 2026 steht, war seiner Familie schon lange vor dem Spieler selbst bekannt. Die Hintergründe.

Während Mainz-Star Amiri zitterte: Familie wusste schon alles

Für den Mainzer Fußballprofi Nadiem Amiri ging kürzlich ein Traum in Erfüllung: Er wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Weltmeisterschaft 2026 nominiert (wir berichteten). Doch während Amiri erst spät von Bundestrainer Julian Nagelsmann informiert wurde, war seine Familie mit der guten Nachricht schon länger vertraut.

Familie hät dicht

So war der Weg zur Nominierung für den Mittelfeldspieler offenbar ein Gefühlschaos. Wie Amiri in einer Medienrunde verriet, habe seine Familie bereits am Montag vor der Nominierung ein Video aufgenommen und wusste daher schon Tage vorher Bescheid. Doch seine Familie habe dichtgehalten und ihm nichts gesagt.

Die Ungewissheit vor der Kadernominierung nagte offenbar an ihm. So sei es ihm richtig schlecht gegangen, sagt Amiri. Wegen einer Fersenverletzung hatte Amiri die Länderspiele im März verpasst und bis zuletzt als einer der Wackelkandidaten im DFB-Kader gegolten.

Die erlösende Nachricht habe ihn dann in einem besonderen Moment erreicht. So kommunizierte Amiri gerade per Facetime mit seinem Mainzer Teamkollegen Phillip Tietz, als Bundestrainer Nagelsmann anrief. „Tietz hat auch schon gefragt, wie es aussieht. Direkt danach kam dann der Anruf. Er war dann auf Halten gedrückt, und ich habe es ihm direkt danach erzählt“, so der Fußballer. Für ihn selbst sei die Zusage zu diesem Zeitpunkt überraschend gekommen, er habe sich aber total gefreut.

Auch der Bundestrainer schilderte den Moment später als schön. „Nadiem war schon sehr emotional, weil es sehr spät war“, so Nagelsmann.