Mainzer Unternehmen bietet Investments in nachhaltige Bestandsimmobilien

Anleger sollen von den Mieteinnahmen und der langfristigen Wertentwicklungen der Immobilie profitieren.

Mainzer Unternehmen bietet Investments in nachhaltige Bestandsimmobilien

Die nachhaltige Investmentplattform WIWIN bietet jetzt langfristige Investments in nachhaltige Bestandsimmobilien an. Der Startschuss fällt mit einem Crowdinvesting in ein energetisch saniertes Mehrfamilienhaus in Mainz.

Laut WIWIN profitieren die Anleger von den Mieteinnahmen und der langfristigen Wertentwicklungen der Immobilie. Investiert wird über ein digitales Wertpapier, das über die Blockchain abgewickelt wird. Es hat eine variable Verzinsung, die sich nach den tatsächlichen Einnahmen und Veräußerungserlösen richtet. Eine Beteiligung in die vollständig energetisch sanierte Bestandsimmobilie ist ab 500 Euro möglich. Die Laufzeit beträgt neun Jahre.

„Anlegerinnen und Anleger sollen sich über uns zukünftig auch langfristig an Immobilieninvestments beteiligen können, ohne sich um den gesamten Verwaltungsaufwand kümmern zu müssen“, sagt Jonas Becker, Teamleiter Business Development bei WIWIN. In fünf Jahren soll es zwischen 30 und 40 nachhaltige Bestandsimmobilien-Projekte auf der Investmentplattform geben. Das Objekt in Mainz-Bretzenheim besteht aus fünf vollständig vermieteten Wohneinheiten sowie vermietbarer Nutzfläche. Das Grundstück hat eine Grundfläche von 436 Quadratmetern. Bei der Kernsanierung wurde der Rohbau erhalten, das Dach energetisch saniert und der komplette Innenausbau sowie die Außenanlagen erneuert, so Sara Kukovec, CEO von wi building.

Großteil der CO2-Emissionen im Gebäudesektor von Bestandsimmobilien

Der Bau- und Gebäudesektor ist für mehr als ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich – ein Großteil dieser Emissionen stammt von Bestandsimmobilien. Genau an diesem Punkt will WIWIN ansetzen: Die Investmentplattform kauft das passende Objekt an und saniert es energetisch gemeinsam mit dem Partnerunternehmen wi building. „Aus ökologischer und aus wirtschaftlicher Sicht ist es deutlich besser, eine bestehende Immobilie nachhaltig zu entwickeln, anstatt sie durch einen Neubau zu ersetzen“, sagt WIWIN-Gründer Matthias Willenbacher, der seit Anfang des Jahres auch Inhaber von Merkurist ist.

Die hohe Energieeffizienz werde zum einen durch die energetische Optimierung der Gebäudehülle möglich, zum anderen durch die Nutzung einer 22-Kilowattpeak-Solaranlage. Wärme erzeugt eine Pelletheizung im Keller. Für die Photovoltaik-Anlage wird ein Mieterstrommodell angeboten. Die Mieter haben so die Möglichkeit, den lokal erzeugten Solarstrom auch in den eigenen vier Wänden zu nutzen. Die Steuerung der gesamten Energie des Gebäudes und die Verteilung des selbsterzeugten Stroms übernimmt ein Energiemanagement-System.

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