Mainzer Weihnachtsmarkt ohne „3G“: „Kontrolle wäre schwierig geworden“

Die Mainzer Wirtschafsdezernentin Manuela Matz (CDU) findet die gelockerten Corona-Regeln für den Mainzer Weihnachtsmarkt gut. Auch deshalb, weil die Kontrollen der Corona-Regeln wohl nur schwer umsetzbar gewesen wären.

Mainzer Weihnachtsmarkt ohne „3G“: „Kontrolle wäre schwierig geworden“

Jetzt also doch: Der Mainzer Weihnachtsmarkt 2021 darf ohne 3G-Regel, Abstandsgebot und Maskenpflicht stattfinden (wir berichteten). Damit dürfte sich der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr für viele Besucher wieder weitestgehend „normal“ anfühlen. Möglich macht diese Planänderung die 27. Corona-Bekämpfungsverordnung, die ab Montag (8. November) in Kraft tritt (wir berichteten). In der Verordnung sind die Corona-Regeln für Veranstaltungen im Freien deutlich gelockert worden.

Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) bezeichnet die Entscheidung der Landesregierung im Gespräch mit Merkurist am Mittwoch als „große Erleichterung“ für Marktbeschicker und Schausteller. „Es wäre schwierig geworden, die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren“, gibt Matz nun zu. Standbetreiber hätten unter den eigentlich geplanten Corona-Vorgaben nämlich jeden Verstoß gegen die Maskenpflicht vor ihren Ständen regeln müssen. Sprich: Die Besucher auf die Regeln hinweisen und womöglich Diskussionen führen müssen. „Ich bin sehr froh, dass diese Regelung nun im Sinne der Machbarkeit verändert wurde“, sagt Matz.

Standortfrage noch offen

Unklar ist bisher noch, ob der Weihnachtsmarkt sich weiterhin in der geplanten Variante entzerrt durch die Stadt verteilen muss. „Bisher kennen wir nur die Ausführungen aus der Pressekonferenz der Ministerpräsidentin am Dienstag“, sagt Matz zur neuen Corona-Bekämpfungsverordnung. Voraussichtlich ab Donnerstag (4. November) liegt der Stadt die neue Verordnung in schriftlicher Form vor. Schnellstmöglich solle dann die Entscheidung fallen, wo die Marktstände im diesem Jahr stehen.

Dass die Landesregierung nun bei Veranstaltungen im Freien die Corona-Regeln lockert, findet Matz gut. Zum einen würden die neuen Vorgaben den Behörden die Arbeit erleichtern. Schließlich wären diese sonst einem „Kontrolldruck“ ausgesetzt, der fast nicht umsetzbar sei. Zum anderen sagt Matz: „Jeder kann nun die Entscheidung für sich selbst treffen, wie er den Weihnachtsmarkt besuchen möchte.“ Schließlich stehe jedem die Entscheidung frei, Abstände einzuhalten oder eine Maske zu tragen. „Das werde ich persönlich auch so handhaben, wenn es mir zu eng wird“, so Matz.

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